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Oktober 2021 - Frauenhaus Empfang

 

Foto: Alexander Biernoth

Entgegen den Erwartungen brachte die Corona-Pandemie keine Zunahme der Belegung im Frauenhaus in Ansbach mit sich. Dessen Leiterin, Brigitte Guggenberger, berichtete beim Empfang für die ehrenamtlichen Helferinnen über die Entwicklungen in der Einrichtung, die vom Caritasverband Ansbach getragen wird.

Im vergangenen Jahr lebten 40 Frauen und 33 Kinder im Frauenhaus. Zehn von diesen Frauen waren schon im Jahr 2019 aufgenommen worden. Die durchschnittliche Belegung sank von über 103 Prozent im Jahr 2019 auf knapp 88 Prozent im Jahr 2020. Der Rückgang im März 2020, als die Corona-Pandemie begann, so berichtete die Leiterin, habe alle Experten überrascht. Lag die Belegung im Januar noch bei knapp 109 Prozent, so sank sie auf knapp 54 Prozent im April.

Das Ansbacher Frauenhaus bietet zehn Plätze. Wenn aber mehr Frauen Schutz und Obdach suchen, so stehen auch noch Notbetten zur Verfügung. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 80 Tagen. Im Jahr 2019 waren es noch etwa 90 Tage. Allerdings lebten elf Frauen mehr als sechs Monate im Frauenhaus und drei sogar über ein Jahr.

Nach wie vor sei der Wohnungsmarkt sehr angespannt, so Guggenberger, und die schutzsuchenden Frauen fänden nur schwer eine Wohnung in Ansbach. Von den aufgenommenen Frauen kamen im vergangenen Jahr sieben aus der Stadt Ansbach, zehn aus dem Landkreis Ansbach, zwei aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, sechs aus dem Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, 13 aus dem übrigen Freistaat sowie zwei aus anderen Bundesländern. Derzeit, so Guggenberger, leben acht Frauen mit neun Kindern in dem Gebäude.

Das Frauenhaus habe auch im Jahr 2020 viel Hilfe und Unterstützung von außerhalb erfahren. So wurden neue Möbel gespendet.

38 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen sichern durch die Übernahme der Rufbereitschaft die Erreichbarkeit des Frauenhauses rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Dabei wurden 6433 Stunden geleistet. Allein Ingrid Teichmann habe 1637 Stunden Rufbereitschaft gemacht, betonte Brigitte Guggenberger.

Weitere vier Helferinnen sind im Kleiderlager des Frauenhauses tätig, um die obdachsuchenden Frauen mit dem Nötigsten zu versorgen. Aber auch bei Wohnungsbesichtigungen oder Behördengängen begleiten die ehrenamtlichen Kräfte die Frauen.

Das Ansbacher Frauenhaus wurde vor 30 Jahren gegründet. Am Dienstag, 9. November, wird dieses Jubiläum mit einem Festakt im Ansbacher Pfarrzentrum St. Ludwig gefeiert.

Neben Guggenberger haben bei dem Empfang auch der Vorstandsvorsitzende des Ansbacher Caritas-Verbandes, Pfarrer Hans-Peter Kunert, und das geschäftsführende Vorstandsmitglied Sebastian Grund die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen gewürdigt. Ohne sie, so unterstrich Kunert, könnte die Caritas das Frauenhaus nicht betreiben.

 

Oktober 2021 - Gottesdienst Tagespflege Flachslanden

 

Foto: Caritasverband

Fühlen Sie sich einsam? Das brauchen Sie nicht: zumindest Jesus ist immer an Ihrer Seite!

 

365 Tage ist die Caritas Tagespflege in Flachslanden nun für Tagesgäste geöffnet. Ein Jahr, dass es in sich hatte: zahlreiche Einschränkungen und Unklarheiten in der Pandemie, ein „sich-heran-tasten“ an neue Möglichkeiten mit ständig sich verändernden Vorschriften.

Grund genug, „Danke!“ zu sagen für dieses erste Jahr ihres Bestehens, Grund genug, das mit einem ökumenischen Gottesdienst zu feiern. Prodekan Dieter Hinz und Pfarrerin Elisabeth Franz-Chlopik freuten sich am 14. Oktober dieses Jahres gemeinsam mit den Tagesgästen und Mitarbeiterinnen, dass die Tagespflege so gut angenommen wurde. In seiner kurzen Ansprache lenkte Pfarrer Hinz die Aufmerksamkeit aber auch auf die Schwierigkeiten und Sorgen der Seniorinnen und Senioren, die sich durchaus einmal einsam fühlen können. Genau dafür sei diese Tagespflege da: In ihr könne man sich wohlfühlen und sei gut aufgehoben. Und wenn man sich doch einmal einsam fühlt, machte Pfarrer Hinz Mut, auf die Anwesenheit Jesu zu vertrauen, der zugesagt hatte, an der Seite der Menschen zu bleiben.

Zum Ende dankte Einrichtungsleiterin Manuela Silva für das vergangene erste Jahr und betonte: „Ich habe tolle Mitarbeiter und mit so einem super Team macht es jeden Tag Freude, in die Tagespflege zu kommen!“ Die Tagespflege hat 15 Betreuungsplätze und ist jüngstes Kind des Caritasverbandes in der Stadt und im Landkreis Ansbach e. V.

 

 

August 2021 - Unterstützung zum Schulstart: Schultaschenaktion der Sparda Bank beginnt

 

Foto: Caritasverband
v.l.n.r. Pfarrer Hans-Peter Kunert, Jörg Euerl (Sparda-Bank), Sebastian Grund, Sophia Friedl, Johannes Steinbauer

 

60 Kinder in Ansbach erhalten hochwertige Schultaschen-Sets von nordbayerischer Genossenschaftsbank – Verteilung der Ranzen übernimmt der Caritasverband Ansbach – Jörg Euerl, Vertriebsleiter der Sparda-Bank in Ansbach: „Unterschiedliche Voraussetzungen in Sachen Bildung haben gravierende Auswirkungen.“

 

Die Monate des Homeschoolings und Wechselunterrichts neigen sich dem Ende zu, die Kinder in Nordbayern besuchen endlich wieder die Schulen. Auch viele Erstklässlerinnen und Erstklässler in Ansbach starten nach den Sommerferien in ein hoffentlich „normales“ Schulleben. Die Sparda-Bank Nürnberg eG möchte bedürftige Familien zu diesem Anlass unterstützen und stattet 50 Kinder aus Ansbach mit hochwertigen Schultaschen-Sets aus, um allen ABC-Schützen Chancengleichheit zum Schulstart zu ermöglichen. Die Mittel für die mittlerweile achte Schultaschenaktion stammen aus dem Gewinn-Spar-Verein der Sparda-Bank Nürnberg e. V. Der Caritasverband Ansbach hilft dabei, die Ranzen an die Kinder zu verteilen. „Wir haben während der Homeschooling-Zeit erleben müssen, wie gravierend sich unterschiedliche Voraussetzungen in Sachen Bildung auswirken. Dem möchten wir mit einer angemessenen Ausstattung für Kinder aus finanziell schwächeren Familien entgegenwirken“, erklärt Jörg Euerl, Vertriebsleiter der Sparda-Bank in Ansbach, die Hintergründe der Aktion.

Der Caritasverband Ansbach freut sich über die erneute Unterstützung: „Wir sind sehr dankbar für das langjährige Engagement der Sparda-Bank für Familien in Ansbach. Der Schulstart ist kostspielig – und gerade nach den vergangenen Monaten sind Schultasche, Federmäppchen und Sportbeutel für viele Eltern, die womöglich unter Kurzarbeit oder anderen Pandemieauswirkungen leiden, eine enorme finanzielle Belastung“, sagt Sebastian Grund, Geschäftsführer des Caritasverbandes Ansbach. Wenn an der Ausstattung gespart werden müsse, sei „die Chancengleichheit bereits zum Start in diesen Lebensabschnitt schon nicht mehr gegeben“, so Grund. „Wir erleben in unserer täglichen Arbeit immer wieder, dass Menschen – oft auch unverschuldet – plötzlich in eine finanzielle Schieflage geraten. Dass die Sparda-Bank die Aktion seit so langer Zeit so konsequent durchführt, ist bemerkenswert.“ Die Freude der Kinder und der Eltern über die Schultaschen sei dabei „das größte Zeichen der Dankbarkeit, das auch wir an die Sparda-Bank weitergeben möchten“.

 

Juli 2021 - Jahresbericht 2020

 

Unser Jahresbericht 2020 ist erschienen und hier als Download abrufbar.

 

 

 

Februar 2021 - Ehrenzeichen des Deutschen Caritasverbandes

 

Foto: Alexander Biernoth
 

Unser Vorstandsvorsitzender, Erzbischöflicher Geistlicher Rat Pfarrer Hans-Peter Kunert, wurde mit dem Ehrenzeichen in Silber und einer Urkunde des Deutschen Caritasverbandes für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

 

Im Rahmen des Auftaktgottesdienstes zur Caritas Frühjahrssammlung in Rothenburg, würdigte Geschäftsführer Sebastian Grund Pfarrer Hans-Peter Kunert für seinen unermüdlichen Einsatz beim Caritasverband Ansbach. Er sorge immer für geistliche Impulse, macht spirituelle Einkehrangebote und präge das christliche Leitbild des Verbandes.

 

Seit nunmehr 20 Jahren agiert Pfarrer Kunert als Geistlicher Beirat in der Vorstandschaft des Verbandes. Im Jahr 2014 wurde er zum Vorsitzenden des Verbandes gewählt. Seit gut zwei Jahren ist Pfarrer Kunert nach einer Umstrukturierung des Verbandes Vorstandsvorsitzender.

 

Pfarrer Kunert sicherte zu, dass er auch weiterhin mit ganzer Kraft die Arbeit des Caritasverbandes unterstützen wolle und bedankte sich herzlich für die Auszeichnung.

 

 

 

 

 

 

Februar 2021 - Lauftreff Ansbach-Nord spendet für das Frauenhaus
 

Foto: Alexander Biernoth

v.l.: Leiterin des Frauenhauses Brigitte Guggenberger, Vorsitzende Lauftreff Ansbach Nord e.V. Gaby Schenk
 

Die Idee für das „Laufen für einen guten Zweck“ kam aufgrund der coronabedingten Absage des Benefizlaufs, der jedes Jahr am 6. Januar in Unterwurmbach stattfindet. Deshalb hat der Lauftreff Ansbach Nord e. V. seine Mitglieder angeschrieben und jeder gelaufene Kilometer in der Zeit vom 01.01. bis 06.01. sollte gemeldet werden. 30 Läuferinnen und Läufer haben sich an dieser Aktion beteiligt und sind insgesamt 846,55 km gelaufen.

 

Gaby Schenk, die Vorsitzende des Vereins, hat nun aus dem „Sparstrumpf“ des Vereins 850,00 Euro an die Leiterin des Frauenhauses, Brigitte Guggenberger, übergeben. Die Spende soll für Kinderaktionen wie therapeutisches Reiten und Ausflüge in den Tiergarten oder an den Brombachsee verwendet werden, so die Frauenhausleiterin. Gaby Schenk drückte die Hoffnung aus, dass auch Bewegungsangebote für die Kinder ermöglicht werden.

 

Der Geschäftsführer des Verbandes, Sebastian Grund, bedankte sich herzlich für die Spende und brachte zum Ausdruck, dass diese das „Sahnehäubchen“ sei. Aktivitäten für und mit Kindern seien nur durch Spenden möglich, der normale Betrieb des Frauenhauses sei dagegen durch Zuschüsse und Kirchensteuermittel gesichert, so der Geschäftsführer.

 

 

September 2020 - Schultaschen zum Schulstart

 

Foto: Alexander Biernoth
v. l.: Sparda-Abteilungsdirektor Frank Büttner, Geschäftsführer Heinz Kestler, Sozialpädagogin Heike Hedwig und Vorstandsvorsitzender Pfr. Hans-Peter Kunert

Zum Schulstart für Chancengleichheit sorgen, das war der Antrieb der Nürnberger Sparda-Bank für die Spende von 50 Schultaschen mit Federmäppchen, Stifte-Etui und Sporttasche an Abc-Schützen aus bedürftigen Familien. Frank Büttner, der Abteilungsdirektor der Genossenschaftsbank, überreichte nun symbolisch zwei der 50 Schulstarter-Sets an die Vertreter des Caritasverbandes Ansbach.

Zum siebten Mal übergab die Sparda-Bank nun Schultaschen an den Caritasverband zur Weiterleitung an die Abc-Schützen. In den 7 Jahren wurden dem Caritasverband Ansbach insgesamt 355 Schultaschen von der Sparda-Bank zur Verteilung zugestellt.

Jedes Kind hat das Recht auf einen unbeschwerten Start in die Welt des Lesens, Rechnens und Schreibens, niemand soll sich benachteiligt fühlen, weil Bildung für alle da ist, erklärte Büttner bei der Übergabe.

Die Vertreter des Caritasverbandes dankten der Sparda-Bank für die Spende, die Ungleichheiten unter den Erstklässlern ein wenig aufheben soll. Auch im kommenden Jahr, so kündigte Büttner an, werde die Sparda-Bank wieder Schultaschen für Schulstarter spenden.

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September 2020 - Ehrenamtliche ausgezeichnet für langjährige Mitarbeit

Foto: Alexander Biernoth
v. l.: Elfriede Eris, Helga Zauner und Karola Uebler

Für ihre langjährige Mitarbeit im Kleiderlager des Caritasverbandes Ansbach wurden drei Ehrenamtliche mit dem Caritaskreuz in Silber ausgezeichnet. Im Rahmen einer kleinen Feier haben der Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes, Pfarrer Hans-Peter Kunert, und der Geschäftsführer Heinz Kestler die Auszeichnungen an Elfriede Eris, Helga Zauner und Karola Uebler übergeben.

Pfarrer Kunert dankte allen ehrenamtlichen Helfern des Kleiderlagers für ihren Einsatz. Christine Meißler blickte auf die vergangenen Jahre zurück und erinnerte an die großen Herausforderungen vor fünf Jahren. Damals sind sehr viele Asylbewerber gekommen, die die ehrenamtlichen Kräfte vor große Herausforderungen gestellt haben. Ähnlich sind auch die derzeitigen Herausforderungen aufgrund der Corona-Krise.

Die drei Geehrten sind seit über 20 Jahren im Kleiderlager im Einsatz.

 

August 2020 - Bürgerstiftung unterstützt Tagespflege-Einrichtung

Foto: Alexander Biernoth
von links: Bürgermeister Hans Henninger, die zukünftige Leiterin der Tagespflege Flachslanden, Manuela Silva, und der Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes, Pfarrer Hans-Peter Kunert.

 

Die Bürgerstiftung Flachslanden hat dem Caritasverband Ansbach für die neue Tagespflege in Flachslanden eine Spende in Höhe von 3.000,- € übergeben. Mit dem Geld sollen Einrichtungsgegenstände für die Tagespflege angeschafft werden, wie Bürgermeister Hans Henninger bei der Übergabe des Geldes betonte.

Mit der Spende der Bürgerstiftung wurde ein Gymnastikwagen angeschafft. Mit dem restlichen Geld sollen weitere Einrichtungsgegenstände gekauft werden, kündigte Sr. Manuela Silva an. Im Zuge der Führung durch die Räume erläuterte Manuela Silva den Tagesablauf für die zukünftigen Gäste.

Die Tagespflege will pflegende Angehörige entlasten, damit diese auch gegebenenfalls berufstätig bleiben können.

 

Juli 2020 - Jahresbericht 2019

 


Der Caritasverband Ansbach hat seinen Jahresbericht 2019 vorgelegt. Der Jahresbericht informiert über die Arbeit der Einrichtungen im vergangenen Jahr.

 

Ein Schwerpunkt in dem Bericht ist die Info über die geplante Tagespflege in Flachslanden.

Wer sich über die Arbeit des Verbandes bzw. der Einrichtungen informieren möchte, kann den Jahresbericht kostenlos in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes anfordern.

 

Caritasverband in der Stadt

und im Landkreis Ansbach e. V.

Bahnhofsplatz 11

91522 Ansbach

Tel. 0981 97168 – 0

Fax 0981 97168 – 15

E-Mail info@caritas-ansbach.de

 

 

 

 

 

 

 

Juli 2020 - Tagespflegeeinrichtung an den Caritasverband übergeben

 


Foto: Heike Lang

Schlüsselübergabe: Gunter Schuler, der Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes, Pfarrer Hans-Peter Kunert, die zukünftige Leiterin der Tagespflege, Manuela Silva, stellvertretender Vorstand des Caritasverbandes, Albert Schmitt, das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Caritasverbandes, Heinz Kestler, und Roland Hornig (von links).

 

Das Gebäude der neuen Tagespflege in Flachslanden wurde nun vom Bauträger, der Fa. Hornig-Schuler, an den Vorstand des Caritasverbandes Ansbach übergeben. Der Caritasverband Ansbach ist Eigentümer und Betreiber der Tagespflege in Flachslanden.

Am 01. Oktober 2020 soll die Tagespflegeeinrichtung mit 15 Plätzen ihre Arbeit aufnehmen. Vor mehr als zwei Jahren fanden die ersten Gespräche statt, am 25. September 2019 war Spatenanstich.

Im Mittelpunkt der Tagespflege steht der alternde, pflegebedürftige Mensch. Ziel der Einrichtung ist, dass hilfsbedürftige Menschen so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Man will pflegende Angehörige entlasten, damit diese gegebenenfalls berufstätig bleiben können. Die Besucher der Tagespflege sollen sich wie in einer familiären Struktur geborgen fühlen und alltagsbezogenen Aktivitäten nachgehen können, die sich an ihrer Biographie und ihren Neigungen orientieren.

Der Caritasverband hat den Neubau für die Tagespflege für rund 750.000 Euro errichtet und ausgestattet. Mit Zuschüssen durch das Deutsche Hilfswerk und dem Freistaat Bayern konnten die Eigenmittel erheblich reduziert werden.

Das Grundstück ist von der Marktgemeinde Flachslanden auf Erbpacht für 50 Jahre zur Verfügung gestellt worden. In der Tagespflege werden unter der Leitung von Manuela Silva 15 Arbeitsplätze in Teilzeit entstehen.

 

Anmeldungen für die Tagespflege nimmt der Caritasverband Ansbach unter der Rufnummer 0981 97168-30 entgegen.

 

Juni 2020 - Kleiderlager hat wieder geöffnet

Foto:Alexander Biernoth
Unser Foto zeigt den Vorstandsvorsitzenden des Ansbacher Caritasverbandes, Pfarrer Hans-Peter Kunert, die Leiterin der Kleiderkammer
Christine Meißler und das geschäftsführende Vorstandsmitglied der Caritas Heinz Kestler (von links).

 

Die Kleiderkammer des Caritasverbandes Ansbach hat wieder geöffnet. Seit 17. März war die Kleiderkammer im Caritashaus am Ansbacher Bahnhofsplatz geschlossen.

Mit der Öffnung sind viele Hygienemaßnahmen verbunden. Kunden der Kleiderkammer müssen im Vorfeld telefonisch einen Termin vereinbaren und haben dann 30 Minuten Zeit, sich gebrauchte Kleidung auszusuchen. Maximal, dürfen sich vier Personen in dem Raum im Dachgeschoss des Caritashauses aufhalten, um dem gebotenen Mindestabstand von eineinhalb Metern einzuhalten. Alle Besucher müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Weil immer zwei ehrenamtliche Helfer dabei sind, können derzeit maximal zwei Kunden gleichzeitig kommen. Vor Corona, waren zwischen 20 bis 25 Personen gleichzeitig gekommen. Beim Eintritt in die Kleiderkammer müssen sich alle die Hände desinfizieren und es werden die Namen der Kunden erfasst, um im Notfall Infektionsketten nachvollziehen zu können.

Termine für die Kleiderkammer werden dienstags in der Zeit zwischen 9 und 11 Uhr und donnerstags zwischen 14 und 16:30 Uhr vergeben.

Aktuell ist die Kleiderkammer prall gefüllt mit sehr guten Kleidungsstücken. Die Verantwortlichen der Caritas rechnen mit einer Zunahme der Bedürftigen im Zuge der Corona-Pandemie.

Die Anmeldung für das Kleiderlager im Caritashaus ist unter der Rufnummer 0981 97168-0 möglich.

 

März 2020 - Vortrag regte zu einer Spende an

 

Foto: Caritasverband
v. l.: Geschäftsführer Heinz Kestler, Firmengeschäftsführer Jan Helmer, Frauenhausleiterin Brigitte Guggenberger, Vorstandsvorsitzender Pfr. Hans-Peter Kunert

 

Ein Vortrag der Frauenhausleiterin, Brigitte Guggenberger, und des Geschäftsführers, Heinz Kestler, vor der CSU-Kreistagsfraktion in unserem Verband, hat den Geschäftsführer der Firma Ernst Müller GmbH aus Windsbach, Jan Helmer,

sehr imponiert.
 

Anlässlich der Hausmesse hat sich die Firma Müller zum Ausdruck des besonderen sozialen Engagements dazu entschlossen, dem Frauenhaus 1500 Euro zu spenden.

Jan Helmer beschreibt die Einrichtung als unverzichtbar und möchte mit der Spende helfen, das Frauenhaus in der Öffentlichkeit noch bekannter zu machen.

 

Der Geschäftsführer des Caritasverbandes, Heinz Kestler, legte die Schwierigkeiten dar, bezahlbare Wohnungen für die Frauen zu finden. Weil der fehlt, müssen Frauen länger im Frauenhaus bleiben und wir können keine neuen aufnehmen, schildert Brigitte Guggenberger.

 

Der Vorstandsvorsitzende, Pfarrer Hans-Peter Kunert, bedankte sich herzlich für die Spende und brachte zum Ausdruck, dass die Spende für das Frauenhaus ein Segen sei.

 

 

März 2020 - Wir wollen etwas zurückgeben
 

Foto: Caritasverband

v. l. Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Kunert, Geschäftsführer Heinz Kestler, Frauenhausleiterin Brigitte Guggenberger, Prokuristin Natascha Muschler und Firmengeschäftsführer Dietmar Fischer

 

Frauen leben oft in Abhängigkeit von den Männern und wissen nicht, was sie machen sollen. Diese Aussage machte der Geschäftsführer, Dietmar Fischer, von der Firma Fischer GmbH Bad & Heizung aus Ansbach und hat für das Frauenhaus, zusammen mit seiner Tochter und Prokuristin Natascha Muschler, 1500 Euro gespendet.

 

Das Unternehmen feiert dieses Jahr 75-jähriges Firmenjubiläum und spendet seit vielen Jahren regelmäßig für einen guten Zweck. Uns liegt daran, dass wir etwas zurückgeben, sagte Dietmar Fischer. Er erklärte sich bereit, auch weiterhin konkret seine Hilfe für das Frauenhaus anbieten zu wollen.

 

Die häusliche Gewalt ist in allen gesellschaftlichen Schichten vorhanden und jedes zweite Kind im Frauenhaus wurde damit konfrontiert. Die Belegungsdauer hat sich in den letzten 3 Jahren verdoppelt aufgrund fehlender Wohnungen legte die Frauenhausleiterin, Brigitte Guggenberger, dar. Im Schnitt leben die Frauen 90 Tage im Frauenhaus.

 

Der Vorstandsvorsitzende Pfr. Hans-Peter Kunert und der Geschäftsführer Heinz Kestler würdigten die großzügige Spende, die für die Frauen und Kinder verwendet werden soll.

 

 

Februar 2020 - Jahresempfang für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen
 

Der Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes, Pfarrer Hans-Peter Kunert, dankte beim Jahresempfang allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Frauenhauses. Die 30 Ehrenamtlichen haben im Jahr 2019 insgesamt 6487 Stunden Rufbereitschaft geleistet. Hinzu kamen noch Einsätze im Kleiderlager sowie die Begleitung der Frauen zu Behörden und Ärzten.

 

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 42 Frauen mit 41 Kindern im Frauenhaus aufgenommen. Aufgrund der Wohnungsnot lebten die Frauen durchschnittlich 90 Tage im Frauenhaus. Die Durchschnittbelegung des Hauses lag bei 103 %.

 

Bei den schutzsuchenden Frauen kam 17 aus der Stadt und dem Landkreis Ansbach, sechs aus dem Landkreis Weißenburg/Gunzenhausen und fünf aus dem Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim. Jeweils 7 Frauen kamen aus dem Freistaat Bayern und den restlichen Bundesländern. Das Alter der Frauen lag zwischen 20 und 60 Jahre, der höchste Anteil zwischen 25 und 40 Jahre.

 

Vorstandsvorsitzender Pfr. Hans-Peter Kunert und Geschäftsführer Heinz Kestler ehrten bei dem Empfang Manuela Karl mit dem Caritaskreuz in Silber für 20 Jahre ehrenamtliches Engagement. Ihre Übernahme für Rufbereitschaften außerhalb der Bürozeiten und an den Wochenenden verdient großen Respekt und Anerkennung. Für 10 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit wurden außerdem Andrea Polap, Ingrid Teichmann und Christine Witschke gewürdigt sowie Angelika Stäbler, die nach fast 25-jähriger Mitarbeit im Frauenhaus verabschiedet wurde. Ihnen allen sei für die unentgeltlichen Stunden herzlichst gedankt.

 

Foto: Alexander Biernoth - Manuela Karl bei der Ehrung
 

 

Dezember 2019 - Von Frauen in der Region für Frauen in der Region

 

 

 

Foto: Caritasverband
v. l. Katja Brand, Frauenhausleiterin Brigitte Guggenberger, Beate Horndasch und Sandra Lechner-Uhlmann

 

Die Kolpingsfamilie Wolframs-Eschenbach hat Second-Hand-Kleidung von Frauen für Frauen angeboten. Der Erlös in Höhe von 300,00 Euro sollte Frauen in der Region zukommen und so fiel die Wahl auf das Frauenhaus in Ansbach. Der Geschäftsführer, Heinz Kestler, und die Leiterin des Frauenhauses, Brigitte Guggenberger, haben sich über die Spende sehr gefreut und sich im Namen der Frauen bedankt.

 

Das Frauenhaus bietet Platz für bis zu elf Frauen und ihren Kindern. Dort finden sie Zuflucht und Schutz vor häuslicher Gewalt. Eine Rundum-Versorgung ist nur möglich, weil derzeit 31 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen mit großem Engagement nachts und an den Wochenenden ihre Freizeit opfern und somit Zeit an die Frauen verschenken. Die Leiterin des Frauenhauses, Brigitte Guggenberger, betont, dass die Ehrenamtlichen eine große Stütze seien, denn die Nachfrage sei ungebrochen. Sie freut sich immer außerordentlich, wenn sich Interessierte melden und den Ehrenamtlichenkreis unterstützen wollen.

  

 

Dezember 2019 - N-ERGIE spendet ans Ansbacher Frauenhaus

FOTO: N-ERGIE
v. l. Vorstandsvorsitzender Erzb. Geistl. Rat Hans-Peter Kunert, Frauenhausleiterin Brigitte Guggenberger, Geschäftsführer Heinz Kestler und Nils Werner von der N-ERGIE

„Ein Euro oder mehr“ – Unter diesem Motto hatte der Betriebsrat des Energieversorgers N-ERGIE die Mitarbeiter zu Spenden für karitative Organisationen aufgerufen. Bereits zum elften Mal ist diese Aktion von Juni bis Anfang Dezember durchgeführt worden, berichteten die Betriebsrätin Gisela Prummer und der Betriebsratsvorsitzende Karlheinz Kratzer. Die Beschäftigten spendeten 9.930,00 Euro. Der Vorstand des Unternehmens verdoppelte den Betrag und so konnten heuer 19.860,00 Euro an gemeinnützige Einrichtungen fließen. Das Ansbacher Frauenhaus erhielt 9.930,00 Euro. Betriebsrätin Gisela Prummer dankte ihren Kollegen für die große Spendenbereitschaft.

Im Frauenhaus wird die Zuwendung, über deren Höhe sich sowohl der Geschäftsführer Kestler als auch der Vorstandsvorsitzende Kunert sehr erfreut zeigten, für neue Matratzen, für den Kauf von Hygieneartikeln und Lebensmitteln für die Frauen sowie für die Unterstützungen der Frauen beim Neustart in einer eigenen Wohnung verwendet.

 

Dezember 2019 - Spende der Fa. Wurzinger an das Frauenhaus

Foto:A. Biernoth
v. l. Mitarbeiterin Fa. Wurzinger Sigrid Wolz, Frauenhausleiterin Brigitte Guggenberger, Geschäftsführer Heinz Kestler,
Erzb. Geistlicher Rat Hans-Peter Kunert

Häusliche Gewalt ist keine Privatsache – Von dieser Erkenntnis angetrieben, hat die Firma WSH Wurzinger Haustechnik GmbH aus Schnelldorf 3500,00 Euro an das Ansbacher Frauenhaus gespendet. Die Firma Wurzinger beschäftigt rund 65 Mitarbeiter und ist im Baunebengewerbe in der Luft-, Klima- und Kältetechnik tätig.

Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, unterstrichen bei der Spendenübergabe Sigrid Wolz, Mitarbeiterin der Buchhaltung und die Firmeninhaberin Frau Wurzinger.

Über weite Strecken des Jahres war das Haus für schutzsuchende Frauen voll ausgelastet, erklärte Frau Guggenberger, die Leiterin des Frauenhauses.

 

November 2019 - CSU-Kreistagsfraktion zu Besuch beim Caritasverband

Foto: A. Biernoth
CSU Kreistagsfraktion mit Vertretern des Caritasverbandes

Über die Arbeit des Caritasverbandes in der Stadt und im Landkreis Ansbach informierte sich die CSU – Kreistagsfraktion. Im Mittelpunkt stand das Frauenhaus.

Geschäftsführer Heinz Kestler informierte, dass der Verband 1984 gegründet wurde und die knapp 70 haupt- und nebenamtlichen Mitarbeiter sowie 160 ehrenamtliche Mitarbeiter in zwölf Einrichtungen und Diensten tätig sind. Derzeit ist die 13. Einrichtung, eine Tagespflege Flachslanden im Entstehen. Die Leiterin des Frauenhauses, Brigitte Guggenberger, berichtete, dass das Frauenhaus 1991 errichtet wurde.

Seit der Gründung haben 2142 Frauen mit 2450 Kinder in der Einrichtung Schutz und Obdach bekommen. 2019 war das Haus mit seinen zehn Plätzen zu 106,7 Prozent ausgelastet gewesen. Das Einzugsgebiet umfasst den gesamten westmittelfränkischen Raum.

Das Frauenhaus ist rund um die Uhr erreichbar, was nur dank ehrenamtlicher Kräfte möglich ist. Pro Jahr leisten die 29 Ehrenamtlichen rund 6800 Stunden Rufbereitschaft. Die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen sehen sich bei den Frauen immer mehr vielfältigen Problemlagen gegenüber. Besonders frustrierend ist die angespannte Wohnsituation in Ansbach.

Der CSU-Fraktionsvorsitzende Stefan Horndasch und der Kreisvorsitzende Jan Helmer zeigten sich von der geleisteten Arbeit, vor allem von den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, beeindruckt und bezeichneten die Kirchen in ihrem karitativen Engagement als Eckpfeiler des Sozialstaates.

 

November 2019 - Bunte "Mohnblumen" fürs Ansbacher Frauenhaus

Foto: A. Biernoth
v. l. Geschäftsführer Heinz Kestler, Künstlerin Lydia Keith, Andrea Nachtrab vom Frauenhaus

Zum Abschluss ihrer Ausstellung im Caritashaus hat die Ansbacher Künstlerin Lydia Keith eines ihrer Bilder dem Ansbacher Frauenhaus geschenkt, um den Schutz suchenden Frauen, die in das Frauenhaus kommen, ein wenig Freude zu bereiten. Sie hatte ein halbes Jahr lang 21 ihrer Werke, hauptsächlich Aquarelle, in den Räumen der Geschäftsstelle des Caritasverbandes Ansbach ausgestellt. Mehr als 80 Besucher waren in die Geschäftsstelle gekommen, um die Bilder anzuschauen.

Das gespendete Bild mit den Mohnblumen soll eine gute Stimmung vermitteln und für die Frauen eine Atmosphäre des Angenommenseins vermitteln, wie Frau Keith betonte.

 

Oktober 2019 - Mitgliederversammlung 2019

Foto: A. Biernoth
v. l. Aufsichtsratsvorsitzender Schmiedeler, Vorstandsvorsitzender Dekan Kunert

Herr Dekan Kunert informierte in der Mitgliederversammlung in seinem Tätigkeitsbericht über die Arbeit der verschiedenen Einrichtungen des Verbandes und den Mangel an Fachpflegekräften in den Sozialstationen. Als geistlicher Beirat hat er für Ehrenamtliche und Mitglieder einen Einkehrtag durchgeführt. Abschließend gedenkt er im Gebet den in diesem Jahr verstorbenen Mitgliedern.

Geschäftsführer Kestler, legte die Jahresrechnung 2018 vor und wies darauf hin, dass der Überschuss zur Deckung für das zu erwartende Defizit 2019 benötigt wird.

Die Einnahmen der Jahresrechnung stammten zu 45,8 % von den Kostenträgern (Krankenkassen etc.) zu 30,4 % aus kirchlichen, zu 10,7 % aus kommunalen und 7,5 % aus staatlichen Mitteln und 5,6 % aus sonstigen Einnahmen (z. B. Spenden, Mitgliedsbeiträge etc.)

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Herr Schmiedeler erläuterte anhand einer PowerPoint Präsentation die veränderten Strukturen des Verbandes, der Mitgliederversammlung, des Aufsichtsrates und der Vorstandschaft sowie die Aufgaben und Geschäftsordnung des Aufsichtsrates. Die Grundlage für diese Änderung ist in der Arbeitshilfe 182 für soziale Einrichtungen in kath. Trägerschaft von der Deutschen Bischofskonferenz festgelegt worden.

Sr. Manuela Silva informierte über die geplante Tagespflege in Flachslanden, die im Sommer/Herbst 2020 eröffnet werden soll und für 15 Plätze geplant worden ist.

 

Oktober 2019 - Spatenstich für den Bau der Tagespflege

Bild: Architekturbüro Domscheit

Im Sommer 2020 soll die Tagespflegeinrichtung des Caritasverbandes Ansbach in Flachslanden mit 15 Plätzen in Betrieb gehen. Mit dem Spatenstich wurde der offizielle Startschuss für das Projekt gegeben.

Von der Sozialstation Lehrberg werden jährlich rund 100 Patienten in den Gemeinden Colmberg, Lehrberg, Flachslanden und Oberdachstetten zu Hause gepflegt, damit diese so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Der Versorgungskette hat vielen Angehörigen und Patienten das Angebot einer Tagespflege gefehlt, weil die Patienten wegen der Berufstätigkeit ihrer Angehörigen tagsüber meist alleine zu Hause sind und es ihnen an der nötigen Versorgung fehlt. Aus diesen Gründen baut die Caritas eine Tagespflege mit zunächst 15 Plätzen.

Das Gebäude, bei dem die Caritas Bauherr ist, wird so geplant, dass es bei Bedarf auf 20 Plätze erweitert werden kann. Geschäftsführer Heinz Kestler dankte Flachslandens Bürgermeister Hans Henninger und dem Gemeinderat für die Überlassung eines Baugrundstückes in Erbpacht für 50 Jahre.

Leiterin der Einrichtung wird Sr. Manuela Silva, die einen riesigen Bedarf sieht. Eine wichtige Einrichtung für Flachslanden nannte Bürgermeister Henninger das Caritas-Projekt. Den kirchlichen Segen erteilte dem Bau der Tagespflege Dekan Hans-Peter Kunert.

 

September 2019 - Sparda-Bank spendet Schultaschen

Foto: A. Biernoth
v. l. Jörg Euerl Sparda-Bank Nürnberg, Christine Meißler und Heinz Kestler vom Caritasverband Ansbach

50 Ansbacher Abc-Schützen haben zum Schulbeginn nagelneue Schultaschen bekommen. Die Sparda-Bank hat dem Caritasverband Ansbach die Schultaschen mit Federmäppchen und Sportbeutel überreicht, um diese an Kinder aus bedürftigen Familien weiter zu geben.

Bereits zum sechsten Mal, hat die Sparda-Bank heuer Kindern aus finanziell schwächeren Familien einen unbeschwerten Start in den Schulalltag durch die Schultaschenspende beschert.

Mit ihrer Spende möchte die Genossenschaftsbank für Chancengleichheit sorgen und allen Kindern die gleichen Voraussetzungen zum Schulstart ermöglichen. Die Mittel für die Schultaschenaktion stammen aus dem Gewinn-Spar-Verein der Sparda-Bank Nürnberg.

Die Familien mussten einen Einkommensnachweis bei der Caritas vorlegen, ehe die Kinder eine Schultasche bekommen konnten.

 

Juli 2019 - Bayernweite Aktionswoche

Foto: Caritasverband

Der Caritasverband Ansbach hat sich zum dritten Male an der bayernweiten Aktionswoche „Zu Hause daheim“ des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales beteiligt. In dem Haus „In der Heimat wohnen“ in der Sonnenstraße 10 in Lehrberg, wo auch die ambulante Krankenpflegestation des Caritasverbandes untergebracht ist, fand ein Vortragsnachmittag statt.

Von der Geriatrischen Reha am Ansbacher Bezirksklinikum berichteten Dr. Karlheinz Endres über „Demenz und soziales Umfeld“ und Gabriele Gessler über die Arbeit des Sozialdienstes. Christine Meißler, die die Angebote und die Betreuung in dem Wohnprojekt in Lehrberg organisiert, zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden. Bei Kaffee und Kuchen war es nicht nur ein informativer, sondern auch ein sehr geselliger Nachmittag.

 

Juni 2019 - Tauschaktion Bettwäsche

Foto: ud
v.l. Edith Thiemer, Christine Meißler und Ruth Heisinger

Bereits zum zweiten Male hat die Inhaberin von „Stilvoll“ in Ansbach, Frau Edith Thiemer, dem Kleiderlager und dem Frauenhaus des Caritasverbandes Ansbach gut erhaltene Bettwäsche zur Verfügung gestellt, die sie im Rahmen einer Tauschaktion von ihren Kunden erhalten hatte. Beim Neukauf der Bettwäsche wurde den Kunden für die mitgebrachte Bettwäsche 10,00 € pro Garnitur gutgeschrieben. Frau Thiemer verfolgte dabei den Gedanken „nicht entsorgen, sondern Gutes damit tun“.

Neben der Bettwäsche von den Kunden bekam die Caritas auch Spannbetttücher, die Frau Thiemer spendete. Bettwäsche ist ein begehrter Artikel bei den Klienten des Kleiderlagers bzw. bei den Frauen, die nach dem Aufenthalt im Frauenhaus einen neuen Start wagen.

 

Mai 2019 - Lydia Keith stellt im Caritashaus aus

Foto: A. Biernoth
v.l. Lydia Keith und Geschäftsführer Heinz Kestler

Die Ansbacher Künstlerin Lydia Keith stellt bis zum 31.10.2019 21 Bilder im Caritashaus in Ansbach aus. Zu sehen sind Aquarelle, Acryl-Bilder und Bilder in Mixtechnik. Das Motto der Ausstellung lautet „Der Weg ist das Ziel“.

Seit über 20 Jahren gehört die Malerei zum Hobby von Frau Keith. Seit 20 Jahren nimmt sie an den Malkreisen und Seminaren des überregional bekannten Künstlers Ekkehardt Hofmann aus Leutershausen teil. Seit 2006 bietet sie Aquarellkurse für Patienten der Reha-Klinik in Ansbach-Strüth an.

Bei der Aquarellmalerei fasziniert Frau Keith, dass das Einfangen von Licht und Schatten, die Transparenz der Farbe und das teilweise weglassen des Konkreten möglich ist. Gerne probiert sie auch andere Techniken aus. Sie sieht es als Erlebnis an, in den Malprozess einzutauchen und den Alltag hinter sich zu lassen bzw. für ein paar Stunden zu vergessen.

Der Caritasverband stellt die Räume der Geschäftsstelle immer wieder für Ausstellungen von regionalen Künstlern zur Verfügung. Alle Bilder von Frau Keith können gekauft werden, vom Verkaufserlös stellt sie 10 % für das Frauenhaus zur Verfügung. Bereits bei der Vernissage wurden 3 Bilder verkauft.

Die Ausstellung kann während der Geschäftszeiten von Montag – Freitag von 8.00 – 12.00 Uhr und Montag – Donnerstag von 14.00 bis 16.00 Uhr besichtigt werden.

 

März 2019 – Frühjahrssammlung steht unter dem Motto „Armut und Hilfe haben viele Gesichter“

Foto: A. Biernoth
v.l. Dekan Hans-Peter Kunert, Geschäftsführer Heinz Kestler, Christine Meißler und Dorothea Beyer

Herr Dekan Hans-Peter Kunert, der auch Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes Ansbach ist, zelebrierte den Auftakt Gottesdienst zur Frühjahrssammlung der Caritas in der Herz-Jesu-Kirche in Dombühl. Zum Anfang des Gottesdienstes führte der Dekan in das Motto der Sammlung ein.

Caritas-Geschäftsführer Heinz Kestler betonte, dass Deutschland ein erfolgreiches Land sei, aber es dennoch viel Armut gebe und es Arbeitslosen, Alleinerziehenden und Rentnern oft an dem Nötigsten zum Leben fehlt. Die Caritas versucht mit ihren Beratungsangeboten durch Beratung, Betreuung und materielle Hilfen dem entgegen zu wirken.

Christine Meißler, Mitarbeiterin der Sozialen Beratungsstelle und Leiterin des Kleiderlagers, informierte über die Bedingungen des Kleiderlagers, die Annahme und Ausgabe der Kleidung und über das ehrenamtliche Engagement der 40 Ehrenamtlichen. Sie wies darauf hin, dass die Kleidung nur an Bedürftige gegen ein geringes Entgelt ausgegeben werden kann. Die Berechtigten müssten ihre Bedürftigkeit nachweisen und erhielten dann einen Berechtigungsausweis.

Dorothea Beyer, ist seit fast 6 Jahren ehrenamtlich im Kleiderlager tätig und arbeitet dort gerne mit. Sie schilderte 2 Fälle, in denen Menschen unverschuldet in Not geraten waren und dankbar sind, dass sie in ihrer schwierigen Situation Kleidung aus dem Kleiderlager bekommen können. Frau Beyer berichtete auch von der Dankbarkeit, die sie von vielen Hilfesuchenden erfährt.

 

Februar 2019 - Benefizkonzert der Sopranetten

Foto: A. Biernoth 
v.l. Jutta Gruber, Edith Pflug und Sabine Berr sowie die Frauenhaus-Leiterin Brigitte Guggenberger, Geschäftsführer Heinz Kestler und Caritas-Vorstandsvorsitzender Dekan Hans-Peter Kunert

Einmal im Jahr geben die „Sopranetten“, wie sich das Gesangstrio mit Jutta Gruber, Sabine Berr und Edith Pflug nennt, ein Benefizkonzert im Heilsbronner Refektorium. Heuer haben sich die drei Frauen entschieden, den Erlös dem Ansbacher Frauenhaus zu spenden.

In diesem Jahr mit bereits der 16. Auflage des Sopranetten-Weihnachskonzerts, unterstütze Bert Ganzleben mit der Zither die Darbietungen des Trios. Dabei führte Jutta Gruber durch die besinnliche Stunde und gab in ihrer Moderation auch einen Abriss über die Entwicklung der adventlichen und weihnachtlichen Sitten und Gebräuche. Die Sopranetten hatten ihre Beiträge wie gewohnt äußerst sorgfältig ausgewählt und arrangiert.

Das Trio betonte, dass sie mit ihrem Singen, das ihnen Spaß macht, etwas für die Frauen tun wollen. Der Erlös des eintrittsfreien Benefizkonzerts in Höhe von 925,71 € geht an das Frauenhaus.
 

Januar 2019 - Auszeichnung mit Ehrenzeichen in Gold

Foto: A. Biernoth
v.l. Margit Schühlein und Hildegard Goldbrich

Frau Margit Schühlein und Frau Hildegard Goldbrich wurden beim Neujahrsempfang des Frauenhauses mit dem Ehrenzeichen in Gold des Deutschen Caritasverbandes ausgezeichnet.

Frau Schühlein erhielt die Auszeichnung für ihr 25-jähriges ehrenamtliches Engagement im Frauenhaus. Dabei ist Frau Schühlein insbesondere in der Kleiderkammer des Frauenhauses tätig, regelmäßig mindestens einmal in der Woche. Dort ist sie für die Sortierung und Ausgabe der Kleidung verantwortlich. Die hauseigene Kleiderkammer ist ein wichtiger Bestandteil des Hauses, weil zufluchtssuchende Frauen oft nur mit den Kleidern ankommen, die sie am Leib tragen. Neben dem Dienst im Kleiderlager übernimmt Frau Schühlein bei Bedarf auch Rufbereitschaften.

Frau Goldbrich wurde für ihre hauptamtliche Tätigkeit im Frauenhaus geehrt. Sie war von 1995 bis 2018, 23 Jahre, als hauptamtliche Mitarbeiterin im Frauenhaus beschäftigt, davon 14 Jahre als Leiterin. In der Leitungsfunktion hat sie den guten Ruf des Hauses gefestigt und ausgebaut und sich so besondere Verdienste erworben. Sie stand immer als Ansprechpartnerin für die Frauen, die Mitarbeiterinnen und dem Träger zur Verfügung, wie in der Laudatio betonnt wurde.

 

Januar 2019 - Ehrenamtsarbeit im Frauenhaus

Foto: Jim Albright, Fränkische Landeszeitung
v.l. Heinz Kestler Geschäftsführer des Caritasverbandes Ansbach, Petra Finsterer, Rosemarie Pöhler und Brigitte Guggenberger Leiterin Frauenhaus

Aktuell decken 28 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen die Rufbereitschaft des Frauenhauses wochentags in der Zeit von 17.00 Uhr bis 8.00 Uhr am Morgen des nächsten Tages sowie an Wochenenden und Feiertagen ganztags ab. Damit wird gewährleistet, dass das Frauenhaus an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr, jederzeit zufluchtssuchende Frauen mit Kind/Kindern aufnehmen kann. Neben der Rufbereitschaft sind ehrenamtliche Mitarbeiterinnen auch in der eigenen Kleiderkammer des Frauenhauses tätig bzw. begleiten Frauen mit zu Behörden und Wohnungsbesichtigungen.

In der Rufbereitschaft leisten die Ehrenamtlichen im Jahr rund 6500 Stunden, was einer Arbeitszeit von fast 4 Vollzeitkräften entspricht.

Jede Ehrenamtliche entscheidet selbst, wieviel Zeit sie einbringen kann und möchte. Manche Frauen kommen beruflich bedingt, nur ein- oder zwei Rufbereitschaften im Monat übernehmen, andere übernehmen wesentlich mehr Einheiten, weil sie die erforderliche Zeit dafür haben. Die Rufbereitschaft wird in der Regel von zu Hause aus geleistet. Man ist aber nicht an das Zuhause gebunden, sondern man kann auch weggehen und muss nur erreichbar und bereit sein, eine Zufluchtssuchende bei Bedarf aufzunehmen. Dies wird im Telefongespräch vorab geklärt. Alle Ehrenamtlichen werden vor Übernahme eines Dienstes umfangreich geschult und fortwährend begleitet.

Von Ehrenamtlichen, die seit Jahren in der Rufbereitschaft mitarbeiten, hört man immer wieder, dass sie sich zu diesem Dienst entschlossen haben, weil sie etwas Sinnvolles machen wollen. Die Arbeit verleiht ihnen das Gefühl, helfen zu können.

Da immer wieder Ehrenamtliche berufs- oder altersbedingt ausscheiden, werden neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen für die Rufbereitschaft und für das Kleiderlager des Frauenhauses gesucht. Bei Interesse kann man sich im Frauenhaus unter der Telefonnummer: 0981/95959 unverbindlich informieren.

 

Dezember 2018 - Den Regenwald bewahren und Wege aus der Armut aufzeigen -  Caritas international fördert nachhaltige Projekte in Peru


Foto: Caritasverband Ansbach

Ende Dezember 2018 nahm der Geschäftsführer des Caritasverbandes Ansbach, Heinz Kestler, zusammen mit 12 Caritas-Führungskräften Deutschlands an einer von Caritas international angebotenen Dialogreise nach Peru teil.

Ziel der Dialogreise war es, Einblicke in die Arbeit der Caritas in Peru zu erhalten und sich über Projekte zu informieren, die von Caritas international gefördert werden. Dabei sollte auch ein Austausch mit Vertretern der Caritas in Peru stattfinden sowie mit Peruanern, die Hilfe von Caritas international erhalten. Projekte wurden in Lima und Arequipa sowie im Regenwald besucht. Es wurde deutlich wie dort Entwicklungsarbeit vor Ort geleistet und das Geld der Spender sinnvoll eingesetzt wird. Am interessantesten für die Teilnehmer war die Situation im Regenwald kennen zu lernen.

Den Regenwald bewahren und den Menschen zugleich Wege aus der Armut aufzeigen, das gelingt einem Projekt in Madre de Dios in Peru. Herr Kestler konnte sich davon überzeugen, dass hier Familien im Amazonasgebiet eine Lebensgrundlage ermöglicht und die Schöpfung bewahrt wird.

Neue Wege sind nötig, um die dicht bewaldete und artenreiche Natur zu schützen. Der Raubbau in Peru ist immens, wird doch jedes Jahr Regenwald in der Größenordnung von etwa 200.000 Fußballfeldern vernichtet. Mit fatalen Folgen: Flächen liegen inzwischen verödet da, ganze Flusslandschaften sind verschwunden. Durch den Klimawandel steigt das das Überschwemmungsrisiko noch weiter an.

Vor allem illegale Goldschürfer aus dem meist bitterarmen Hochland Perus roden im Amazonasgebiet. Mit Quecksilber und anderen Chemikalien lösen sie das begehrte Edelmetall aus dem Schlamm und leiten das Abwasser dann ungefiltert in die Flüsse ein. Der peruanische Staat hat zwar Gesetze gegen das Schürfen auf den Weg gebracht, aber sie werden einfach nicht durchgesetzt, erfuhren die Teilnehmer von den Caritasmitarbeitenden vor Ort. Kleinbauern und indigene Bevölkerung werden zurückgedrängt oder von ihren Ländern vertrieben.

Hier setzt das von Caritas international unterstützte Projekt an. Kleinbauern werden beim ökologischen Anbau unterstützt. Caritas setzt den Schwerpunkt hier auf Agroforstwirtschaft, also die Kombination von Land- und Waldwirtschaft auf der gleichen Fläche. Die wirkt der Bodenerosion entgegen, stabilisiert den natürlichen Wasserhaushalt, stärkt das labile Ökosystem und sichert zugleich die wirtschaftliche Existenz. Die Familien bepflanzen ihre Felder mit Nutzpflanzen, Fruchtbäumen und mehrjährigen Hölzern. Für die Flächen werden Bewirtschaftungspläne erarbeitet, die auch künftige Überschwemmungen und Dürren berücksichtigen.

Die Kleinbauern bekommen von der Caritas Madre de Dios aber nicht nur Know-How an die Hand, sondern werden auch als Erzeugergemeinschaften gestärkt. Zusammen erwirtschaften sie ein ordentliches Einkommen und können sich den illegalen Goldschürfern besser widersetzen.

Das Projekt zeigt Erfolge. Die Erzeugergemeinschaft „Aprocci“ beispielsweise bewirtschaftet 120 Hektar Land, baut unter anderem Kakao an und verarbeitet diesen zu einer - inzwischen preisgekrönten - Trinkschokolade weiter. Die Gemeinschaft „El Progreso“ mit 38 Kleinbauern fertigt Schokolade aus selbst angebautem „Cupuaçu“, einem Verwandten der Kakaopflanze.

„Peru ist ein Land der Kontraste“, lautet das Fazit der Teilnehmer. Da ist zunächst die landschaftliche Vielfalt, die von tropischen Regenwäldern im Amazonasgebiet bis zu den schneebedeckten Anden reicht. Es gibt im drittgrößten Staat Südamerikas einerseits eine familiäre, kleinbäuerliche Landwirtschaft, andererseits die 10-Millionen-Metropole Lima sowie eine reiche Kultur. Es gibt aber auch große soziale Unterschiede und Konflikte. Sieben Millionen Peruaner leben unter der nationalen Armutsgrenze. Rund eine Million lebt dauerhaft in Ernährungsunsicherheit. Die Ausbeutung und Zerstörung der Natur sorgt für große Probleme.

„Peru scheint in vielerlei Hinsicht auf einem guten Weg. Aber viele Menschen brauchen unsere Unterstützung“, stellte Herr Kestler fest.

Weitere Informationen zur Hilfe von Caritas international in Peru:

www.caritas-international.de/hilfeweltweit/lateinamerika/peru

 
Dezember 2018 - Mader Gruppe spendete an den Caritasverband Ansbach
 
 
Foto: David Irion
v.l. Klaus Springer, Niederlassungsleiter und Susanne Martin, Verwaltungs- und Personalleiterin der Fa. Mader,
Manuela Silva, Leiterin der Caritassozialstation Ansbach und Heinz Kestler Geschäftsführer des Caritasverbandes Ansbach

 

Die Johann Mader GmbH verzichtet jedes Jahr bewusst auf den Kauf von Weihnachtsgeschenken für die Kunden, wie Niederlassungsleiter Klaus Springer und Verwaltungsleiterin Susanne Martin betonten. Stattdessen spenden sie das Geld an soziale Einrichtungen vor Ort. In diesem Jahr unterstützt die Mader – Gruppe den Caritasverband in Ansbach, im Speziellen die Ambulante Pflege, mit einer Spende in Höhe von 1.000,00 €.

Durch die Zusammenarbeit in unterschiedlichen Projekten entstand ein reger Kontakt zwischen der Mader GmbH und dem Caritasverband, welcher auch in Zukunft fortgeführt werden soll.

Die Spende der Mader Gruppe machte es den Sozialstationen des Caritasverbandes möglich, Zeit für die Anleitung und Ausbildung von Krankenpflegeschülern aufzubringen und einen Ausbildungsplatz in der Altenpflege mit zu finanzieren.

Die Stationsleiterin der Sozialstation Ansbach, Sr. Manuela Silva, erklärte bei der Spendenübergabe im Caritashaus, dass dem Verband die Ausbildung von Pflegefachkräften ein wichtiges Anliegen sei, um für den eigenen Nachwuchs zu sorgen und dem drohenden Pflegenotstand entgegen zu wirken. Caritasgeschäftsführer Heinz Kestler ergänzte, dass ein Ausbildungsplatz in der Altenpflege dem Verband jährlich rund 10.000,00 € kostet und er sich eine Ausbildungsabgabe von den Verbänden oder Firmen wünschen würde, die nicht ausbilden, umso die Ausbildung zu finanzieren.

Herr Kestler war über die Spende hocherfreut, weil seinen Aussagen zufolge es eher selten vorkommt, dass die Ambulante Pflege mit Spenden bedacht wird. Er glaubt, dass in der Bevölkerung wohl eine Meinung besteht, dass sich die Ambulante Pflege ausschließlich über Pflegeentgelte finanziert. Dies entspricht aber nicht der Realität, weil gerade vom Caritasverband viele Pflegen erbracht werden, die nicht kostendeckend sind.

Insgesamt betreibt der Caritasverband Ansbach drei Sozialstationen in Ansbach, Lehrberg und Rothenburg.

 
November 2018 - Willi Probst und die Kammersteiner Malfreunde stellen im Caritashaus aus

Foto: Caritasverband
v.l. Geschäftsführer Heinz Kestler, Vorstandsvorsitzender Dekan Hans-Peter Kunert und der Künstler Willi Probst

13 Malfreunde, die Kammersteiner Malfreunde und Willi Probst stellen im Caritashaus in Ansbach, Bahnhofsplatz 11, bis zum 30.04.2019 ihre Bilder aus. Ausgestellt werden Landschafts- und Städtebilder aus dem Ansbacher Raum sowie der Toskana und aus Spanien.

Die Malfreunde treffen sich regelmäßig, viele seit 1987, wo der Malkreis von Willi Probst gegründet worden ist, zum gemeinsamen Malen, zur Teilnahme an Ausstellungen und zu Fahrten in die Toskana, wo auch gemeinsam gemalt wird.

Bei den ausgestellten Bildern handelt es sich hauptsächlich um Aquarelle, jedoch sind auch andere Techniken zu sehen. Alle Bilder sind käuflich zu erwerben. Die Künstler haben zugesagt, dass Sie bereit wären, 20 % des Verkaufserlöses an das Frauenhaus zu spenden.

Neben Willi Probst stellen folgende Künstler aus:

Inge Bromm, Ursula Broske, Simone Erdmann, Karl Gabler, E. Helmreich, Carlos Kittner, Monika Lacker, Dieter Meyer, Alfred Raile, Angelika Ramspeck, Irmgard Reutner, Hilde Thiem und Bernd Warnick.

Die Bilder können während der Geschäftszeiten der Geschäftsstelle des Caritasverbandes Ansbach von

Montag - Freitag von 9.00 – 12.00 Uhr und

Montag - Donnerstag von 14.00 – 16.00 Uhr besichtigt werden.

 

Oktober 2018 - Mitgliederversammlung

Foto: Alexander Biernoth
v.l.: Geschäftsführender Vorstand Heinz Kestler , Vorstandsvorsitzender Dekan Hans-Peter Kunert

In der Mitgliederversammlung wurde durch die Neuwahlen der Vorstandschaft und des Aufsichtsrates die neue Struktur des Verbandes umgesetzt. An der Spitze des Verbandes steht jetzt ein dreiköpfiger Vorstand, der vom Aufsichtsrat kontrolliert wird. Der Vorstand besteht aus dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Dekan Hans-Peter Kunert, dem stellvertretenden Vorsitzenden Herrn Albert Schmitt und dem Geschäftsführenden Vorstand, Herrn Heinz Kestler. Der Aufsichtsrat besteht aus 8 Personen, aus dessen Kreis der/die Vorsitzende und die Stellvertretung noch gewählt werden müssen.

Der Vorstandsvorsitzende Dekan Hans-Peter Kunert informierte in seinem Tätigkeitsbericht über die verschiedenen Angebote des Verbandes und erläuterte ihre Aufgaben. Er bedauerte, dass in vielen Einrichtungen Ehrenamtliche fehlen würden. Als großes Problem sah er an, dass bezahlbarer Wohnraum fehlt, betroffen seien vor allem Flüchtlinge und die im Frauenhaus untergebrachten Frauen.

Geschäftsführer Kestler legte die Jahresrechnung für 2017 vor. Er erklärte, dass der Überschuss von 2017 zur Finanzierung des Haushaltes von 2018 benötigt wird.
Die Einnahmen setzen sich zu 28,9 % aus kirchlichen Mitteln, zu 8,1 % aus staatlichen und zu 10,8 % aus kommunalen Mitteln, zu 44,9 % aus Einnahmen der Kassen und zu 7,3 % aus sonstigen Einnahmen zusammen.
Bei den Ausgaben fallen 86,0 % für Personalkosten, 12,2 % für Sachkosten und 1,8 % der Ausgaben für Investitionen an.

Verabschiedet wurde Herr Ernst Beck, der über 3 Jahrzehnte dem Vorstand als Beisitzer angehörte. Bei den Neuwahlen stellte er sich aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung. Außerdem wurde Herr Josef Schuster als Rechnungsprüfer verabschiedet, der ebenfalls aus Altersgründen nicht mehr kandierte. 

 

September 2018 - Die bayer. Sozialministerin besuchte den Caritasverband

Foto: Alexander Biernoth
v. l.: Landtagsabgeordneter Andreas Schalk, Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer, Caritas-Vorsitzender Dekan Hans Peter Kunert und Caritas Geschäftsführer Heinz Kestler.

Die bayerische Sozialministerin Kerstin Schreyer informierte sich im Caritashaus in Ansbach über die Arbeit des Caritasverbandes Ansbach, insbesondere über das Frauenhaus und die Interventionsstelle. Begleitet wurde sie von den Landtagsabgeordneten Andreas Schalk, der das Treffen organisierte und Jürgen Ströbel, den Bezirksräten Christine Reitelshöfer und Herbert Lindörfer.

Die Ministerin zeigte sich beeindruckt von dem Engagement, das im Frauenhaus und in der Interventionsstelle geleistet wird. Die Ministerin sicherte zu, sich für eine bessere finanzielle Ausstattung der Frauenhäuser, vor allem für das sozialpädagogische Personal und für die bauliche Instandhaltung, einzusetzen.

Der Geschäftsführer des Caritasverbandes Ansbach, Heinz Kestler, wies darauf hin, dass der Ausbau der präventiven Arbeit dringend nötig wäre, womit auch Frauenhausaufenthalte vermieden werden könnten. Auch die Erhöhung des Stundenanteils im hauswirtschaftlichen Bereich wäre wünschenswert, weil viele Frauen mit einfachen hauswirtschaftlichen Aufgaben überfordert sind.

Als drängendes Problem bezeichnete die Frauenhausleiterin, Brigitte Guggenberger, den fehlenden bezahlbaren Wohnraum, weshalb sich auch die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 46,9 Tagen (2016) auf 60,2 Tagen (2018) erhöht hat.

Der Landtagsabgeordnete Andreas Schalk glaubt, dass der Wohnraum in der Stadt Ansbach wegen der Zuwanderung und der Hochschule knapp geworden ist. Er sieht seitens der Stadt Ansbach dringend Handlungsbedarf, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Die Interventionsstelle nahm am 01.10.2015 ihren Betrieb auf. Pro Jahr werden von der Interventionsstelle rund 100 Frauen erreicht und eine Unterstützung angeboten, die von sich aus keine Hilfe gesucht hätten. Die Interventionsstelle ist über das Frauenhaus ebenfalls rund um die Uhr erreichbar.

 

August 2018 - Sparda-Bank Nürnberg spendet Schultaschen für bedürftige Familien

Foto von Sparda-Bank Nürnberg
v. l.: Jörg Euerl, Vertriebsleiter der Sparda-Bank Nürnberg, Dekan Hans-Peter Kunert, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes Ansbach, Christine Meißler, Leiterin der Sozialen Beratung und Heinz Kestler, Geschäftsführer des Caritasverbandes Ansbach

Kurz vor Schulbeginn konnte der Caritasverband Ansbach wieder 50 nagelneue Schultaschen an Kinder aus bedürftigen Familien aus der Stadt und dem Landkreis Ansbach übergeben. Diese Aktion führte der Caritasverband Ansbach nun zum fünften Mal zusammen mit der Sparda-Bank Nürnberg durch. Durch die Weitergabe der Schultaschen an die ABC-Schützen aus einkommensschwachen Familien soll die Chancengleichheit gewahrt und von vorneherein eine Ausgrenzung vermieden werden, um so den Kindern den bestmöglichen Start ins Schulleben zu ermöglichen. Die Einschulung ist schließlich eines der wichtigsten Ereignisse im Leben eines Kindes.

Die Kosten für die 50 Schultaschen im Wert von ca. 4.000,00 € wurden wieder von der Sparda-Bank Nürnberg übernommen.

Die Schulranzen beinhalten eine Sporttasche, einen Brustbeutel, ein Mäppchen und ein mit Farbstiften gefülltes Etui. Voraussetzung für den Erhalt der Schulranzen war der Nachweis der Bedürftigkeit und der Einschulungsnachweis. Der Vertriebsleiter der Sparda-Bank Nürnberg, der auch für die Filiale in Ansbach verantwortlich ist, Jörg Euerl, stellte in Aussicht, dass diese erfolgreiche Aktion im nächsten Jahr wieder stattfinden soll.

Juli 2018 - Jahresbericht 2017

Der Caritasverband Ansbach hat seinen Jahresbericht 2017 vorgelegt. Der Jahresbericht informiert über die Arbeit der Einrichtungen im vergangenen Jahr. In seinem Vorwort geht der 1. Vorsitzende, Herr Dekan Kunert, auf das 15-jährige Jubiläum der Tafel Ansbach ein.

Ein Schwerpunkt in dem Bericht sind die MDK Prüfungen der Sozialstationen.

Wer sich über die Arbeit des Verbandes bzw. der Einrichtungen informieren möchte, kann den Jahresbericht kostenlos in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes anfordern.

Caritasverband in der Stadt
und im Landkreis Ansbach e. V.
Bahnhofsplatz 11
91522 Ansbach
Tel. 0981 97168-0
Fax 0981 97168-15
E-Mail info@caritas-ansbach.de

 

Juni 2018 - Facetten der Kunst im Caritashaus

 

Foto: Biernoth
v. l.: Heinz Kestler, Geschäftsführer des Caritasverbandes Ansbach und Gerda Spatz

„Facetten der Kunst“. So lautet das Motto der Ausstellung mit Werken von Gerda Spatz im Ansbacher Caritashaus. Frau Spatz hat aus ihrem Repertoire 18 Bilder gewählt. Frau Spatz zeigt, dass sie verschiedene Techniken, wie das Malen mit Acrylfarben, Airbrush-Technik, aber auch die Monotypie, also Unikatdrucke, oder den Umgang mit Blattgold und ganz normale Aquarelltechnik meisterhaft beherrscht.

Frau Spatz hat im Alter von 30 Jahren mit dem Malen begonnen. Anfangs hat sie nur in Öl oder mit Bleistiften gearbeitet, später hat sie sich an die Aquarelltechnik herangewagt. Bei Studienaufenthalten in Italien, Griechenland, Marokko oder der Europäischen Kunstakademie in Trier versuchte sie, ihre Techniken noch zu intensivieren. Ihre Kenntnisse gibt sie seit 2000 als Dozentin an der Volkshochschule weiter. Seit 18 Jahren hat sie ein eigenes Atelier, das „Malstudio Kunst-Werk Spatz.

Für Frau Spatz ist die Malerei zum Lebensinhalt geworden. Mit ihrer Ausstellung will sie Menschen, die in schweren Lebenslagen sind, Mut machen, Lebensfreude schenken und anregen, selbst kreativ tätig zu werden.

Die Ausstellung „Querbeet“ ist bis 31. Oktober 2018 im Caritashaus, Bahnhofsplatz 11 in Ansbach, zu den Geschäftszeiten montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und montags bis donnerstags von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr zu sehen.

Mai 2018 - Leitungswechsel im Frauenhaus

 

Foto: Caritasverband
v. l.: Die scheidende Leiterin Hildegard Goldbrich, die Nachfolgerin Brigitte Guggenberger und Geschäftsführer Heinz Kestler

Nach 23 Dienstjahren im Frauenhaus des Caritasverbandes Ansbach, davon 14 als Leiterin, wurde Hildegard Goldbrich Ende April 2018 im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

Vor zahlreichen Gästen, ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern, wurde ihr vom Vorsitzenden des Verbandes, Dekan Hans-Peter Kunert und Geschäftsführer Heinz Kestler für ihr enormes berufliches Engagement gedankt. Dabei wurde betont, dass sie in ihrer Funktion als Leiterin die Akzeptanz und das Ansehen des Frauenhauses gesteigert hat und sie in der Zeit zum Gesicht des Frauenhauses geworden ist.

Frau Goldbrich übernahm auf Bitten des Trägers 2002 die kommissarische und 2004 die offizielle Leitung des Hauses, nachdem ihre Vorgängerin krankheitsbedingt ausgeschieden war.

Zwei Mitarbeiterinnen des Frauenhauses, Frau Guggenberger und Frau Blank, dankten „ihrer Chefin“ mit einem launigen Gedicht zum Abschied. Die ehrenamtliche Mitarbeiterin, Ute Lauer, sprach für den Kreis der Ehrenamtlichen den Dank aus. Frau Goldbrich bedankte sich beim Träger für das Vertrauen und bei den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen für die harmonische und stets kollegiale Zusammenarbeit.

Zum 01.05.2018 wird an die Stellvertreterin von Frau Goldbrich, Frau Brigitte Guggenberger, die Leitung des Frauenhauses übertragen. Weil die erfahrene Dipl. Sozialpädagogin Brigitte Guggenberger bereits langjährige Mitarbeiterin beim Caritasverband Ansbach ist, zuerst in der Schwangerschaftsberatung und danach seit vielen Jahren im Frauenhaus, zeigte sich Geschäftsführer Kestler überzeugt, dass der Übergang gut gelingen wird, auch wenn Frau Goldbrich große Fußspuren hinterlassen hat.

März 2018 - Frühjahrssammlung steht unter dem Motto: „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“

 

Foto: Biernoth
v. l.: Die Ehrenamtlichen Elisabeth Bady, Margarete Mair, Maria Stichlmair 
und Geschäftsführer Heinz Kestler

Im Rahmen eines Auftaktgottesdienstes wurde die Caritas-Frühjahrssammlung gestartet: Bis 4. März 2018 bitten die Sammler unter dem Motto „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ um Spenden für die Arbeit des Caritasverbandes.

Das Geld aus der Caritassammlung kommt ohne Abzüge der Arbeit des Caritasverbandes zugute. Viele Hilfsangebote sind nur mit Hilfe der Sammlungsgelder möglich. Drei der über 160 ehrenamtlichen Helfer des Caritasverbandes Ansbach berichteten im Gottesdienst über ihr ehrenamtliches Engagement.

Frau Bady stellte das Kleiderlager im Caritashaus am Bahnhofsplatz in Ansbach vor, Margarete Mair die Ansbacher Tafel, von der über 400 Personen jede Woche durch die Abgabe von preisgünstigen Lebensmitteln unterstützt werden. Maria Stichlmair berichtete von ihrer Arbeit im Frauenhaus und unterstrich, dass sie durch ihr ehrenamtliches Engagement der Gesellschaft etwas zurückgeben möchte, weil es ihr bisher immer gut gegangen ist.

Mit dem Motto „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ will die Caritas auf den Wohnungsmangel, den Leerstand, die Vereinsamung und die Obdachlosigkeit in Deutschland hinweisen. Vielen Menschen fällt es schwer, eine geeignete, bezahlbare Wohnung zu finden.

Domkapitular Hans Kern dankte allen ehrenamtlichen Helfern der Caritas für ihren Einsatz.