Meldungen

Juni 2019 - Tauschaktion Bettwäsche

Foto: ud
v.l. Edith Thiemer, Christine Meißler und Ruth Heisinger

Bereits zum zweiten Male hat die Inhaberin von „Stilvoll“ in Ansbach, Frau Edith Thiemer, dem Kleiderlager und dem Frauenhaus des Caritasverbandes Ansbach gut erhaltene Bettwäsche zur Verfügung gestellt, die sie im Rahmen einer Tauschaktion von ihren Kunden erhalten hatte. Beim Neukauf der Bettwäsche wurde den Kunden für die mitgebrachte Bettwäsche 10,00 € pro Garnitur gutgeschrieben. Frau Thiemer verfolgte dabei den Gedanken „nicht entsorgen, sondern Gutes damit tun“.

Neben der Bettwäsche von den Kunden bekam die Caritas auch Spannbetttücher, die Frau Thiemer spendete. Bettwäsche ist ein begehrter Artikel bei den Klienten des Kleiderlagers bzw. bei den Frauen, die nach dem Aufenthalt im Frauenhaus einen neuen Start wagen.

 

Mai 2019 - Lydia Keith stellt im Caritashaus aus

Foto: Alexander Biernoth
v.l. Lydia Keith und Geschäftsführer Heinz Kestler

Die Ansbacher Künstlerin Lydia Keith stellt bis zum 31.10.2019 21 Bilder im Caritashaus in Ansbach aus. Zu sehen sind Aquarelle, Acryl-Bilder und Bilder in Mixtechnik. Das Motto der Ausstellung lautet „Der Weg ist das Ziel“.

Seit über 20 Jahren gehört die Malerei zum Hobby von Frau Keith. Seit 20 Jahren nimmt sie an den Malkreisen und Seminaren des überregional bekannten Künstlers Ekkehardt Hofmann aus Leutershausen teil. Seit 2006 bietet sie Aquarellkurse für Patienten der Reha-Klinik in Ansbach-Strüth an.

Bei der Aquarellmalerei fasziniert Frau Keith, dass das Einfangen von Licht und Schatten, die Transparenz der Farbe und das teilweise weglassen des Konkreten möglich ist. Gerne probiert sie auch andere Techniken aus. Sie sieht es als Erlebnis an, in den Malprozess einzutauchen und den Alltag hinter sich zu lassen bzw. für ein paar Stunden zu vergessen.

Der Caritasverband stellt die Räume der Geschäftsstelle immer wieder für Ausstellungen von regionalen Künstlern zur Verfügung. Alle Bilder von Frau Keith können gekauft werden, vom Verkaufserlös stellt sie 10 % für das Frauenhaus zur Verfügung. Bereits bei der Vernissage wurden 3 Bilder verkauft.

Die Ausstellung kann während der Geschäftszeiten von Montag – Freitag von 8.00 – 12.00 Uhr und Montag – Donnerstag von 14.00 bis 16.00 Uhr besichtigt werden.

 

März 2019 – Frühjahrssammlung steht unter dem Motto „Armut und Hilfe haben viele Gesichter“

Foto: Alexander Biernoth
v.l. Dekan Hans-Peter Kunert, Geschäftsführer Heinz Kestler, Christine Meißler und Dorothea Beyer

Herr Dekan Hans-Peter Kunert, der auch Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes Ansbach ist, zelebrierte den Auftakt Gottesdienst zur Frühjahrssammlung der Caritas in der Herz-Jesu-Kirche in Dombühl. Zum Anfang des Gottesdienstes führte der Dekan in das Motto der Sammlung ein.

Caritas-Geschäftsführer Heinz Kestler betonte, dass Deutschland ein erfolgreiches Land sei, aber es dennoch viel Armut gebe und es Arbeitslosen, Alleinerziehenden und Rentnern oft an dem Nötigsten zum Leben fehlt. Die Caritas versucht mit ihren Beratungsangeboten durch Beratung, Betreuung und materielle Hilfen dem entgegen zu wirken.

Christine Meißler, Mitarbeiterin der Sozialen Beratungsstelle und Leiterin des Kleiderlagers, informierte über die Bedingungen des Kleiderlagers, die Annahme und Ausgabe der Kleidung und über das ehrenamtliche Engagement der 40 Ehrenamtlichen. Sie wies darauf hin, dass die Kleidung nur an Bedürftige gegen ein geringes Entgelt ausgegeben werden kann. Die Berechtigten müssten ihre Bedürftigkeit nachweisen und erhielten dann einen Berechtigungsausweis.

Dorothea Beyer, ist seit fast 6 Jahren ehrenamtlich im Kleiderlager tätig und arbeitet dort gerne mit. Sie schilderte 2 Fälle, in denen Menschen unverschuldet in Not geraten waren und dankbar sind, dass sie in ihrer schwierigen Situation Kleidung aus dem Kleiderlager bekommen können. Frau Beyer berichtete auch von der Dankbarkeit, die sie von vielen Hilfesuchenden erfährt.

 

Februar 2019 - Benefizkonzert der Sopranetten

Foto: Alexander Biernoth 
v.l. Jutta Gruber, Edith Pflug und Sabine Berr sowie die Frauenhaus-Leiterin Brigitte Guggenberger, Geschäftsführer Heinz Kestler und Caritas-Vorstandsvorsitzender Dekan Hans-Peter Kunert

Einmal im Jahr geben die „Sopranetten“, wie sich das Gesangstrio mit Jutta Gruber, Sabine Berr und Edith Pflug nennt, ein Benefizkonzert im Heilsbronner Refektorium. Heuer haben sich die drei Frauen entschieden, den Erlös dem Ansbacher Frauenhaus zu spenden.

In diesem Jahr mit bereits der 16. Auflage des Sopranetten-Weihnachskonzerts, unterstütze Bert Ganzleben mit der Zither die Darbietungen des Trios. Dabei führte Jutta Gruber durch die besinnliche Stunde und gab in ihrer Moderation auch einen Abriss über die Entwicklung der adventlichen und weihnachtlichen Sitten und Gebräuche. Die Sopranetten hatten ihre Beiträge wie gewohnt äußerst sorgfältig ausgewählt und arrangiert.

Das Trio betonte, dass sie mit ihrem Singen, das ihnen Spaß macht, etwas für die Frauen tun wollen. Der Erlös des eintrittsfreien Benefizkonzerts in Höhe von 925,71 € geht an das Frauenhaus.
 

Januar 2019 - Auszeichnung mit Ehrenzeichen in Gold

Foto: Alexander Biernoth
v.l. Margit Schühlein und Hildegard Goldbrich

Frau Margit Schühlein und Frau Hildegard Goldbrich wurden beim Neujahrsempfang des Frauenhauses mit dem Ehrenzeichen in Gold des Deutschen Caritasverbandes ausgezeichnet.

Frau Schühlein erhielt die Auszeichnung für ihr 25-jähriges ehrenamtliches Engagement im Frauenhaus. Dabei ist Frau Schühlein insbesondere in der Kleiderkammer des Frauenhauses tätig, regelmäßig mindestens einmal in der Woche. Dort ist sie für die Sortierung und Ausgabe der Kleidung verantwortlich. Die hauseigene Kleiderkammer ist ein wichtiger Bestandteil des Hauses, weil zufluchtssuchende Frauen oft nur mit den Kleidern ankommen, die sie am Leib tragen. Neben dem Dienst im Kleiderlager übernimmt Frau Schühlein bei Bedarf auch Rufbereitschaften.

Frau Goldbrich wurde für ihre hauptamtliche Tätigkeit im Frauenhaus geehrt. Sie war von 1995 bis 2018, 23 Jahre, als hauptamtliche Mitarbeiterin im Frauenhaus beschäftigt, davon 14 Jahre als Leiterin. In der Leitungsfunktion hat sie den guten Ruf des Hauses gefestigt und ausgebaut und sich so besondere Verdienste erworben. Sie stand immer als Ansprechpartnerin für die Frauen, die Mitarbeiterinnen und dem Träger zur Verfügung, wie in der Laudatio betonnt wurde.

 

Januar 2019 - Ehrenamtsarbeit im Frauenhaus

Foto: Jim Albright, Fränkische Landeszeitung
v.l. Heinz Kestler Geschäftsführer des Caritasverbandes Ansbach, Petra Finsterer, Rosemarie Pöhler und Brigitte Guggenberger Leiterin Frauenhaus

Aktuell decken 28 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen die Rufbereitschaft des Frauenhauses wochentags in der Zeit von 17.00 Uhr bis 8.00 Uhr am Morgen des nächsten Tages sowie an Wochenenden und Feiertagen ganztags ab. Damit wird gewährleistet, dass das Frauenhaus an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr, jederzeit zufluchtssuchende Frauen mit Kind/Kindern aufnehmen kann. Neben der Rufbereitschaft sind ehrenamtliche Mitarbeiterinnen auch in der eigenen Kleiderkammer des Frauenhauses tätig bzw. begleiten Frauen mit zu Behörden und Wohnungsbesichtigungen.

In der Rufbereitschaft leisten die Ehrenamtlichen im Jahr rund 6500 Stunden, was einer Arbeitszeit von fast 4 Vollzeitkräften entspricht.

Jede Ehrenamtliche entscheidet selbst, wieviel Zeit sie einbringen kann und möchte. Manche Frauen kommen beruflich bedingt, nur ein- oder zwei Rufbereitschaften im Monat übernehmen, andere übernehmen wesentlich mehr Einheiten, weil sie die erforderliche Zeit dafür haben. Die Rufbereitschaft wird in der Regel von zu Hause aus geleistet. Man ist aber nicht an das Zuhause gebunden, sondern man kann auch weggehen und muss nur erreichbar und bereit sein, eine Zufluchtssuchende bei Bedarf aufzunehmen. Dies wird im Telefongespräch vorab geklärt. Alle Ehrenamtlichen werden vor Übernahme eines Dienstes umfangreich geschult und fortwährend begleitet.

Von Ehrenamtlichen, die seit Jahren in der Rufbereitschaft mitarbeiten, hört man immer wieder, dass sie sich zu diesem Dienst entschlossen haben, weil sie etwas Sinnvolles machen wollen. Die Arbeit verleiht ihnen das Gefühl, helfen zu können.

Da immer wieder Ehrenamtliche berufs- oder altersbedingt ausscheiden, werden neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen für die Rufbereitschaft und für das Kleiderlager des Frauenhauses gesucht. Bei Interesse kann man sich im Frauenhaus unter der Telefonnummer: 0981/95959 unverbindlich informieren.

 

Dezember 2018 - Den Regenwald bewahren und Wege aus der Armut aufzeigen -  Caritas international fördert nachhaltige Projekte in Peru


Foto: Caritasverband Ansbach

Ende Dezember 2018 nahm der Geschäftsführer des Caritasverbandes Ansbach, Heinz Kestler, zusammen mit 12 Caritas-Führungskräften Deutschlands an einer von Caritas international angebotenen Dialogreise nach Peru teil.

Ziel der Dialogreise war es, Einblicke in die Arbeit der Caritas in Peru zu erhalten und sich über Projekte zu informieren, die von Caritas international gefördert werden. Dabei sollte auch ein Austausch mit Vertretern der Caritas in Peru stattfinden sowie mit Peruanern, die Hilfe von Caritas international erhalten. Projekte wurden in Lima und Arequipa sowie im Regenwald besucht. Es wurde deutlich wie dort Entwicklungsarbeit vor Ort geleistet und das Geld der Spender sinnvoll eingesetzt wird. Am interessantesten für die Teilnehmer war die Situation im Regenwald kennen zu lernen.

Den Regenwald bewahren und den Menschen zugleich Wege aus der Armut aufzeigen, das gelingt einem Projekt in Madre de Dios in Peru. Herr Kestler konnte sich davon überzeugen, dass hier Familien im Amazonasgebiet eine Lebensgrundlage ermöglicht und die Schöpfung bewahrt wird.

Neue Wege sind nötig, um die dicht bewaldete und artenreiche Natur zu schützen. Der Raubbau in Peru ist immens, wird doch jedes Jahr Regenwald in der Größenordnung von etwa 200.000 Fußballfeldern vernichtet. Mit fatalen Folgen: Flächen liegen inzwischen verödet da, ganze Flusslandschaften sind verschwunden. Durch den Klimawandel steigt das das Überschwemmungsrisiko noch weiter an.

Vor allem illegale Goldschürfer aus dem meist bitterarmen Hochland Perus roden im Amazonasgebiet. Mit Quecksilber und anderen Chemikalien lösen sie das begehrte Edelmetall aus dem Schlamm und leiten das Abwasser dann ungefiltert in die Flüsse ein. Der peruanische Staat hat zwar Gesetze gegen das Schürfen auf den Weg gebracht, aber sie werden einfach nicht durchgesetzt, erfuhren die Teilnehmer von den Caritasmitarbeitenden vor Ort. Kleinbauern und indigene Bevölkerung werden zurückgedrängt oder von ihren Ländern vertrieben.

Hier setzt das von Caritas international unterstützte Projekt an. Kleinbauern werden beim ökologischen Anbau unterstützt. Caritas setzt den Schwerpunkt hier auf Agroforstwirtschaft, also die Kombination von Land- und Waldwirtschaft auf der gleichen Fläche. Die wirkt der Bodenerosion entgegen, stabilisiert den natürlichen Wasserhaushalt, stärkt das labile Ökosystem und sichert zugleich die wirtschaftliche Existenz. Die Familien bepflanzen ihre Felder mit Nutzpflanzen, Fruchtbäumen und mehrjährigen Hölzern. Für die Flächen werden Bewirtschaftungspläne erarbeitet, die auch künftige Überschwemmungen und Dürren berücksichtigen.

Die Kleinbauern bekommen von der Caritas Madre de Dios aber nicht nur Know-How an die Hand, sondern werden auch als Erzeugergemeinschaften gestärkt. Zusammen erwirtschaften sie ein ordentliches Einkommen und können sich den illegalen Goldschürfern besser widersetzen.

Das Projekt zeigt Erfolge. Die Erzeugergemeinschaft „Aprocci“ beispielsweise bewirtschaftet 120 Hektar Land, baut unter anderem Kakao an und verarbeitet diesen zu einer - inzwischen preisgekrönten - Trinkschokolade weiter. Die Gemeinschaft „El Progreso“ mit 38 Kleinbauern fertigt Schokolade aus selbst angebautem „Cupuaçu“, einem Verwandten der Kakaopflanze.

„Peru ist ein Land der Kontraste“, lautet das Fazit der Teilnehmer. Da ist zunächst die landschaftliche Vielfalt, die von tropischen Regenwäldern im Amazonasgebiet bis zu den schneebedeckten Anden reicht. Es gibt im drittgrößten Staat Südamerikas einerseits eine familiäre, kleinbäuerliche Landwirtschaft, andererseits die 10-Millionen-Metropole Lima sowie eine reiche Kultur. Es gibt aber auch große soziale Unterschiede und Konflikte. Sieben Millionen Peruaner leben unter der nationalen Armutsgrenze. Rund eine Million lebt dauerhaft in Ernährungsunsicherheit. Die Ausbeutung und Zerstörung der Natur sorgt für große Probleme.

„Peru scheint in vielerlei Hinsicht auf einem guten Weg. Aber viele Menschen brauchen unsere Unterstützung“, stellte Herr Kestler fest.

Weitere Informationen zur Hilfe von Caritas international in Peru:

www.caritas-international.de/hilfeweltweit/lateinamerika/peru

 
Dezember 2018 - Mader Gruppe spendete an den Caritasverband Ansbach
 
 
Foto: David Irion
v.l. Klaus Springer, Niederlassungsleiter und Susanne Martin, Verwaltungs- und Personalleiterin der Fa. Mader,
Manuela Silva, Leiterin der Caritassozialstation Ansbach und Heinz Kestler Geschäftsführer des Caritasverbandes Ansbach

 

Die Johann Mader GmbH verzichtet jedes Jahr bewusst auf den Kauf von Weihnachtsgeschenken für die Kunden, wie Niederlassungsleiter Klaus Springer und Verwaltungsleiterin Susanne Martin betonten. Stattdessen spenden sie das Geld an soziale Einrichtungen vor Ort. In diesem Jahr unterstützt die Mader – Gruppe den Caritasverband in Ansbach, im Speziellen die Ambulante Pflege, mit einer Spende in Höhe von 1.000,00 €.

Durch die Zusammenarbeit in unterschiedlichen Projekten entstand ein reger Kontakt zwischen der Mader GmbH und dem Caritasverband, welcher auch in Zukunft fortgeführt werden soll.

Die Spende der Mader Gruppe machte es den Sozialstationen des Caritasverbandes möglich, Zeit für die Anleitung und Ausbildung von Krankenpflegeschülern aufzubringen und einen Ausbildungsplatz in der Altenpflege mit zu finanzieren.

Die Stationsleiterin der Sozialstation Ansbach, Sr. Manuela Silva, erklärte bei der Spendenübergabe im Caritashaus, dass dem Verband die Ausbildung von Pflegefachkräften ein wichtiges Anliegen sei, um für den eigenen Nachwuchs zu sorgen und dem drohenden Pflegenotstand entgegen zu wirken. Caritasgeschäftsführer Heinz Kestler ergänzte, dass ein Ausbildungsplatz in der Altenpflege dem Verband jährlich rund 10.000,00 € kostet und er sich eine Ausbildungsabgabe von den Verbänden oder Firmen wünschen würde, die nicht ausbilden, umso die Ausbildung zu finanzieren.

Herr Kestler war über die Spende hocherfreut, weil seinen Aussagen zufolge es eher selten vorkommt, dass die Ambulante Pflege mit Spenden bedacht wird. Er glaubt, dass in der Bevölkerung wohl eine Meinung besteht, dass sich die Ambulante Pflege ausschließlich über Pflegeentgelte finanziert. Dies entspricht aber nicht der Realität, weil gerade vom Caritasverband viele Pflegen erbracht werden, die nicht kostendeckend sind.

Insgesamt betreibt der Caritasverband Ansbach drei Sozialstationen in Ansbach, Lehrberg und Rothenburg.

 
November 2018 - Willi Probst und die Kammersteiner Malfreunde stellen im Caritashaus aus

Foto: Caritasverband
v.l. Geschäftsführer Heinz Kestler, Vorstandsvorsitzender Dekan Hans-Peter Kunert und der Künstler Willi Probst

13 Malfreunde, die Kammersteiner Malfreunde und Willi Probst stellen im Caritashaus in Ansbach, Bahnhofsplatz 11, bis zum 30.04.2019 ihre Bilder aus. Ausgestellt werden Landschafts- und Städtebilder aus dem Ansbacher Raum sowie der Toskana und aus Spanien.

Die Malfreunde treffen sich regelmäßig, viele seit 1987, wo der Malkreis von Willi Probst gegründet worden ist, zum gemeinsamen Malen, zur Teilnahme an Ausstellungen und zu Fahrten in die Toskana, wo auch gemeinsam gemalt wird.

Bei den ausgestellten Bildern handelt es sich hauptsächlich um Aquarelle, jedoch sind auch andere Techniken zu sehen. Alle Bilder sind käuflich zu erwerben. Die Künstler haben zugesagt, dass Sie bereit wären, 20 % des Verkaufserlöses an das Frauenhaus zu spenden.

Neben Willi Probst stellen folgende Künstler aus:

Inge Bromm, Ursula Broske, Simone Erdmann, Karl Gabler, E. Helmreich, Carlos Kittner, Monika Lacker, Dieter Meyer, Alfred Raile, Angelika Ramspeck, Irmgard Reutner, Hilde Thiem und Bernd Warnick.

Die Bilder können während der Geschäftszeiten der Geschäftsstelle des Caritasverbandes Ansbach von

Montag - Freitag von 9.00 – 12.00 Uhr und

Montag - Donnerstag von 14.00 – 16.00 Uhr besichtigt werden.

 

Oktober 2018 - Mitgliederversammlung

Foto: Alexander Biernoth
v.l.: Geschäftsführender Vorstand Heinz Kestler , Vorstandsvorsitzender Dekan Hans-Peter Kunert

In der Mitgliederversammlung wurde durch die Neuwahlen der Vorstandschaft und des Aufsichtsrates die neue Struktur des Verbandes umgesetzt. An der Spitze des Verbandes steht jetzt ein dreiköpfiger Vorstand, der vom Aufsichtsrat kontrolliert wird. Der Vorstand besteht aus dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Dekan Hans-Peter Kunert, dem stellvertretenden Vorsitzenden Herrn Albert Schmitt und dem Geschäftsführenden Vorstand, Herrn Heinz Kestler. Der Aufsichtsrat besteht aus 8 Personen, aus dessen Kreis der/die Vorsitzende und die Stellvertretung noch gewählt werden müssen.

Der Vorstandsvorsitzende Dekan Hans-Peter Kunert informierte in seinem Tätigkeitsbericht über die verschiedenen Angebote des Verbandes und erläuterte ihre Aufgaben. Er bedauerte, dass in vielen Einrichtungen Ehrenamtliche fehlen würden. Als großes Problem sah er an, dass bezahlbarer Wohnraum fehlt, betroffen seien vor allem Flüchtlinge und die im Frauenhaus untergebrachten Frauen.

Geschäftsführer Kestler legte die Jahresrechnung für 2017 vor. Er erklärte, dass der Überschuss von 2017 zur Finanzierung des Haushaltes von 2018 benötigt wird.
Die Einnahmen setzen sich zu 28,9 % aus kirchlichen Mitteln, zu 8,1 % aus staatlichen und zu 10,8 % aus kommunalen Mitteln, zu 44,9 % aus Einnahmen der Kassen und zu 7,3 % aus sonstigen Einnahmen zusammen.
Bei den Ausgaben fallen 86,0 % für Personalkosten, 12,2 % für Sachkosten und 1,8 % der Ausgaben für Investitionen an.

Verabschiedet wurde Herr Ernst Beck, der über 3 Jahrzehnte dem Vorstand als Beisitzer angehörte. Bei den Neuwahlen stellte er sich aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung. Außerdem wurde Herr Josef Schuster als Rechnungsprüfer verabschiedet, der ebenfalls aus Altersgründen nicht mehr kandierte. 

 

September 2018 - Die bayer. Sozialministerin besuchte den Caritasverband

Foto: Alexander Biernoth
v. l.: Landtagsabgeordneter Andreas Schalk, Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer, Caritas-Vorsitzender Dekan Hans Peter Kunert und Caritas Geschäftsführer Heinz Kestler.

Die bayerische Sozialministerin Kerstin Schreyer informierte sich im Caritashaus in Ansbach über die Arbeit des Caritasverbandes Ansbach, insbesondere über das Frauenhaus und die Interventionsstelle. Begleitet wurde sie von den Landtagsabgeordneten Andreas Schalk, der das Treffen organisierte und Jürgen Ströbel, den Bezirksräten Christine Reitelshöfer und Herbert Lindörfer.

Die Ministerin zeigte sich beeindruckt von dem Engagement, das im Frauenhaus und in der Interventionsstelle geleistet wird. Die Ministerin sicherte zu, sich für eine bessere finanzielle Ausstattung der Frauenhäuser, vor allem für das sozialpädagogische Personal und für die bauliche Instandhaltung, einzusetzen.

Der Geschäftsführer des Caritasverbandes Ansbach, Heinz Kestler, wies darauf hin, dass der Ausbau der präventiven Arbeit dringend nötig wäre, womit auch Frauenhausaufenthalte vermieden werden könnten. Auch die Erhöhung des Stundenanteils im hauswirtschaftlichen Bereich wäre wünschenswert, weil viele Frauen mit einfachen hauswirtschaftlichen Aufgaben überfordert sind.

Als drängendes Problem bezeichnete die Frauenhausleiterin, Brigitte Guggenberger, den fehlenden bezahlbaren Wohnraum, weshalb sich auch die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 46,9 Tagen (2016) auf 60,2 Tagen (2018) erhöht hat.

Der Landtagsabgeordnete Andreas Schalk glaubt, dass der Wohnraum in der Stadt Ansbach wegen der Zuwanderung und der Hochschule knapp geworden ist. Er sieht seitens der Stadt Ansbach dringend Handlungsbedarf, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Die Interventionsstelle nahm am 01.10.2015 ihren Betrieb auf. Pro Jahr werden von der Interventionsstelle rund 100 Frauen erreicht und eine Unterstützung angeboten, die von sich aus keine Hilfe gesucht hätten. Die Interventionsstelle ist über das Frauenhaus ebenfalls rund um die Uhr erreichbar.

 

August 2018 - Sparda-Bank Nürnberg spendet Schultaschen für bedürftige Familien

Foto von Sparda-Bank Nürnberg
v. l.: Jörg Euerl, Vertriebsleiter der Sparda-Bank Nürnberg, Dekan Hans-Peter Kunert, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes Ansbach, Christine Meißler, Leiterin der Sozialen Beratung und Heinz Kestler, Geschäftsführer des Caritasverbandes Ansbach

Kurz vor Schulbeginn konnte der Caritasverband Ansbach wieder 50 nagelneue Schultaschen an Kinder aus bedürftigen Familien aus der Stadt und dem Landkreis Ansbach übergeben. Diese Aktion führte der Caritasverband Ansbach nun zum fünften Mal zusammen mit der Sparda-Bank Nürnberg durch. Durch die Weitergabe der Schultaschen an die ABC-Schützen aus einkommensschwachen Familien soll die Chancengleichheit gewahrt und von vorneherein eine Ausgrenzung vermieden werden, um so den Kindern den bestmöglichen Start ins Schulleben zu ermöglichen. Die Einschulung ist schließlich eines der wichtigsten Ereignisse im Leben eines Kindes.

Die Kosten für die 50 Schultaschen im Wert von ca. 4.000,00 € wurden wieder von der Sparda-Bank Nürnberg übernommen.

Die Schulranzen beinhalten eine Sporttasche, einen Brustbeutel, ein Mäppchen und ein mit Farbstiften gefülltes Etui. Voraussetzung für den Erhalt der Schulranzen war der Nachweis der Bedürftigkeit und der Einschulungsnachweis. Der Vertriebsleiter der Sparda-Bank Nürnberg, der auch für die Filiale in Ansbach verantwortlich ist, Jörg Euerl, stellte in Aussicht, dass diese erfolgreiche Aktion im nächsten Jahr wieder stattfinden soll.

Juli 2018 - Jahresbericht 2017

Der Caritasverband Ansbach hat seinen Jahresbericht 2017 vorgelegt. Der Jahresbericht informiert über die Arbeit der Einrichtungen im vergangenen Jahr. In seinem Vorwort geht der 1. Vorsitzende, Herr Dekan Kunert, auf das 15-jährige Jubiläum der Tafel Ansbach ein.

Ein Schwerpunkt in dem Bericht sind die MDK Prüfungen der Sozialstationen.

Wer sich über die Arbeit des Verbandes bzw. der Einrichtungen informieren möchte, kann den Jahresbericht kostenlos in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes anfordern.

Caritasverband in der Stadt
und im Landkreis Ansbach e. V.
Bahnhofsplatz 11
91522 Ansbach
Tel. 0981 97168-0
Fax 0981 97168-15
E-Mail info@caritas-ansbach.de

 

Juni 2018 - Facetten der Kunst im Caritashaus

 

Foto: Biernoth
v. l.: Heinz Kestler, Geschäftsführer des Caritasverbandes Ansbach und Gerda Spatz

„Facetten der Kunst“. So lautet das Motto der Ausstellung mit Werken von Gerda Spatz im Ansbacher Caritashaus. Frau Spatz hat aus ihrem Repertoire 18 Bilder gewählt. Frau Spatz zeigt, dass sie verschiedene Techniken, wie das Malen mit Acrylfarben, Airbrush-Technik, aber auch die Monotypie, also Unikatdrucke, oder den Umgang mit Blattgold und ganz normale Aquarelltechnik meisterhaft beherrscht.

Frau Spatz hat im Alter von 30 Jahren mit dem Malen begonnen. Anfangs hat sie nur in Öl oder mit Bleistiften gearbeitet, später hat sie sich an die Aquarelltechnik herangewagt. Bei Studienaufenthalten in Italien, Griechenland, Marokko oder der Europäischen Kunstakademie in Trier versuchte sie, ihre Techniken noch zu intensivieren. Ihre Kenntnisse gibt sie seit 2000 als Dozentin an der Volkshochschule weiter. Seit 18 Jahren hat sie ein eigenes Atelier, das „Malstudio Kunst-Werk Spatz.

Für Frau Spatz ist die Malerei zum Lebensinhalt geworden. Mit ihrer Ausstellung will sie Menschen, die in schweren Lebenslagen sind, Mut machen, Lebensfreude schenken und anregen, selbst kreativ tätig zu werden.

Die Ausstellung „Querbeet“ ist bis 31. Oktober 2018 im Caritashaus, Bahnhofsplatz 11 in Ansbach, zu den Geschäftszeiten montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und montags bis donnerstags von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr zu sehen.

Mai 2018 - Leitungswechsel im Frauenhaus

 

Foto: Caritasverband
v. l.: Die scheidende Leiterin Hildegard Goldbrich, die Nachfolgerin Brigitte Guggenberger und Geschäftsführer Heinz Kestler

Nach 23 Dienstjahren im Frauenhaus des Caritasverbandes Ansbach, davon 14 als Leiterin, wurde Hildegard Goldbrich Ende April 2018 im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

Vor zahlreichen Gästen, ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern, wurde ihr vom Vorsitzenden des Verbandes, Dekan Hans-Peter Kunert und Geschäftsführer Heinz Kestler für ihr enormes berufliches Engagement gedankt. Dabei wurde betont, dass sie in ihrer Funktion als Leiterin die Akzeptanz und das Ansehen des Frauenhauses gesteigert hat und sie in der Zeit zum Gesicht des Frauenhauses geworden ist.

Frau Goldbrich übernahm auf Bitten des Trägers 2002 die kommissarische und 2004 die offizielle Leitung des Hauses, nachdem ihre Vorgängerin krankheitsbedingt ausgeschieden war.

Zwei Mitarbeiterinnen des Frauenhauses, Frau Guggenberger und Frau Blank, dankten „ihrer Chefin“ mit einem launigen Gedicht zum Abschied. Die ehrenamtliche Mitarbeiterin, Ute Lauer, sprach für den Kreis der Ehrenamtlichen den Dank aus. Frau Goldbrich bedankte sich beim Träger für das Vertrauen und bei den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen für die harmonische und stets kollegiale Zusammenarbeit.

Zum 01.05.2018 wird an die Stellvertreterin von Frau Goldbrich, Frau Brigitte Guggenberger, die Leitung des Frauenhauses übertragen. Weil die erfahrene Dipl. Sozialpädagogin Brigitte Guggenberger bereits langjährige Mitarbeiterin beim Caritasverband Ansbach ist, zuerst in der Schwangerschaftsberatung und danach seit vielen Jahren im Frauenhaus, zeigte sich Geschäftsführer Kestler überzeugt, dass der Übergang gut gelingen wird, auch wenn Frau Goldbrich große Fußspuren hinterlassen hat.

März 2018 - Frühjahrssammlung steht unter dem Motto: „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“

 

Foto: Biernoth
v. l.: Die Ehrenamtlichen Elisabeth Bady, Margarete Mair, Maria Stichlmair 
und Geschäftsführer Heinz Kestler

Im Rahmen eines Auftaktgottesdienstes wurde die Caritas-Frühjahrssammlung gestartet: Bis 4. März 2018 bitten die Sammler unter dem Motto „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ um Spenden für die Arbeit des Caritasverbandes.

Das Geld aus der Caritassammlung kommt ohne Abzüge der Arbeit des Caritasverbandes zugute. Viele Hilfsangebote sind nur mit Hilfe der Sammlungsgelder möglich. Drei der über 160 ehrenamtlichen Helfer des Caritasverbandes Ansbach berichteten im Gottesdienst über ihr ehrenamtliches Engagement.

Frau Bady stellte das Kleiderlager im Caritashaus am Bahnhofsplatz in Ansbach vor, Margarete Mair die Ansbacher Tafel, von der über 400 Personen jede Woche durch die Abgabe von preisgünstigen Lebensmitteln unterstützt werden. Maria Stichlmair berichtete von ihrer Arbeit im Frauenhaus und unterstrich, dass sie durch ihr ehrenamtliches Engagement der Gesellschaft etwas zurückgeben möchte, weil es ihr bisher immer gut gegangen ist.

Mit dem Motto „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ will die Caritas auf den Wohnungsmangel, den Leerstand, die Vereinsamung und die Obdachlosigkeit in Deutschland hinweisen. Vielen Menschen fällt es schwer, eine geeignete, bezahlbare Wohnung zu finden.

Domkapitular Hans Kern dankte allen ehrenamtlichen Helfern der Caritas für ihren Einsatz.